Neuigkeiten / Aktuelles

 

 

26.11.18

Trampolinturnen

Laura Hillenbrand triumphiert in Bayreuth

Die Topturnerin holt bei den bayerischen Jahrgangsmeisterschaften den Titel. Neben sieben Finalplätzen erobern die Friedberger noch zwei Bronzemedaillen.

Einen fulminanten Abschluss des Wettkampfjahres gab es bei den bayerischen Jahrgangsmeisterschaften im Trampolinturnen für den TSV Friedberg in der Bayreuther Oberfrankenhalle.

Besonders nervenstark erwies sich Laura Hillenbrand (Jahrg. 2002), die sich in der Klasse 15+ mit Leonie Spormann vom TSV Abbach schon im Vorkampf bei Pflicht und Kür einen äußerst spannenden Wettkampf lieferte. Da lag Laura nur mit 0,175 Pkt. vor Leonie. Das Finale eröffnete Laura in glänzender Ausführung und reihte mit Doppelsprüngen und Schrauben eine Schwierigkeit an die andere. Dadurch gewann sie das Duell ab 0 verdient mit 45,840 Pkt. vor der Bad Abbacherin mit 45,640 Pkt und einer hauchdünnen Differenz von 0,2 Pkt. Der Friedbergerin gelang es damit sensationell innerhalb 8 Tagen 2 Meisterschaften an sich zu reißen, eine schwäbische und zum Ende des Wettkampfjahres eine bayerische dazu.

Annika Arzberger (Jahrg. 2002) gleichauf in Ausführung und Schwierigkeit mit dem 3. Platz von Julia Brandl vom ATSV Kelheim, gelang der Sprung auf Treppchen bedauerlicherweise nicht. In der Höhenmessung der Time of Flight fehlten ihr 0,6 sek., die letztendlich den 6. Finalplatz bedeuteten. Riesiges Pech hatte Katharina Einertshofer (Jahrg. 2003), die sich einen Abbruch leistete und damit einen 21. Platz belegte.

Gute Aussichten auf das Podest hatte Phoenix Baumgardt (Jahrg. 2005), die den Vorkampf auf Platz 2 abschloss, ihre Kürleistung im Finale aber nicht abrufen konnte und so mit dem 4. Rang vorliebnehmen musste. Sehr erfreulich das Abschneiden von Helena Chortikoglou (Jahrg. 2005), die sich vom 11. Platz im Vorjahr um 6 Plätze und mit toller Haltung auf den Finalplatz 5 schwang. Mit höheren Sprüngen und um Sekunden länger in der Luft wäre ein Treppchenplatz möglich gewesen. Letizia Fischl (Jahrg. 2005) erreichte bei ihren ersten „Bayerischen“ den 11. Platz.

Einen Coup landete Julina Kimmel (Jahrg. 2006) und sorgte mit einer P 6 Übung in sehr schöner Ausführung für einen überraschenden 3. Podestplatz. Mit mehr Sprunghöhe und größerer Schwierigkeit könnte sie im nächsten Jahr noch höher klettern. Ihr Debüt gab die zehnjährige Helen Häusler (Jahrg.2008) bei den BJM. Sie turnte sich im Vorkampf mit Platz 8 ins Finale und verbesserte sich da sogar auf Platz 7. Die gleichaltrige Stella Garni (Jahrg. 2008) sprang schön, aber nicht hoch genug und landete auf Platz 15.

Im männlichen Bereich konnte Marc Kimmel (Jahrg. 2000) seinen zweiten Vorkampf-Platz im Finale leider auch nicht halten und fiel auf den immerhin noch 3. Podestplatz zurück. Er verpasste die Silbermedaille nur um einen halben Punkt. Johannes Lüttig (Jahrg. 2003) schaffte es in der gleichen Wettkampfklasse mit einer fehlerfreien Übung, aber fehlender Sprunghöhe auf den 5. Platz. Tim Wanitschek (Jahrg. 2005) sprang mit einem 4. Rang um einen Platz höher. In der Wahl der Pflichtübung hatte Hochtalent Florian Kristen (Jahrg. 2007) Pech. Mit Platz 4 verpasste auch er das Treppchen.

Im Fazit waren die bayerischen Jahrgangsmeisterschaften in Bayreuth für die TSV Luftakrobaten, trotz der fehlenden Sprungasse Tatjana Hesse, Diana Raffler und Lukas Heißler, wieder erfolgreich. Im Wertungssystem gibt es durch die Einführung der „Time of Flight“, ein Kriterium der Flughöhe, die im Sekundentakt festgehalten wird. Da sieht Cheftrainer Christian Groß noch ein Defizit bei seinen Schützlingen. Das bedeutet im Klartext: wer gewinnen will, muss sich neben Schwierigkeit und exakter Ausführung auch an eine Sprunghöhe bis zu 7 Metern herantrauen. Eine beachtliche Höhe, die manchem Stabhochspringer zur Ehre gereichen würde. (wm-)

Die Ergebnisse der bayerischen Jahrgangsmeisterschaften

W 15+

  1. und bayeriche Meisterin Laura Hillenbrand – TSV Friedberg
  2. Leonie Spormann – TSV Bad Abbach

……6. Annika Arzberg – TSV Friedberg

….21. Katharina Einertshofer – TSV Friedberg

M 15+

  1. Sebastian Schreck – TS Bayreiuth
  2. Tim Petersen – Post SV Nürnberg
  3. Marc Kimmel – TSV Friedberg

…..5. Johannes Lüttig – TSV Friedberg

W 13

  1. Hannah Rottmann – TV Aschaffenburg
  2. Theresa Zenger – TSV Bad Abbach
  3. Jessica Bucharbaew – FTSV Straubing
  4. Phoenix Baumgardt – TSV Friedberg
  5. Helena Chortiokoglou – TSV Friedberg

…..11. Letizia Fischl – TSV Friedberg

 W 12

  1. Bettina Wöll –Munich Airriders
  2. Xenia Will – TSV Kareth-Lappersdorf
  3. Julina Kimmel – TSV Friedberg

M 13 – 14

  1. Louis Bruchmann – TS Bayreuth
  2. Max Kollmer – TS Bayreuth
  3. Christian Riedel – TS Bayreuth
  4. Tim Wanitschek – TSV Friedberg

M 11

  1. Phillipp Wolfrum – Munich Airriders
  2. Matteo Mandera – SV Illerzell
  3. Jakob Klein – TV Goldbach
  4. Florian Kristen – TSV Friedberg

W – 10

  1. Pauline Hering – Munich Airriders
  2. Amelie Gaida – TSV Aschaffenburg
  3. Mona Schädel – SV Illerzell

…..7. Helen Häusler – TSV Friedberg

…15. Stella Garni – TSV Friedberg

 

Ein erfolgreiches Trampolinteam des TSV Friedberg bei den bayerischen Jahrgangsmeisterschaften 2018 in Bayreuth. Foto: Birgit Arzberger

271118 TSV Trampolinteam BJM 2018 Bayreuth

 271118 Laura Hillenbrand TSV Trampolin BJM 2018

Laura Hillenbrand (Jahrg. 2002), die bayerische Jahrgangsmeisterin 2018 im Trampolinturnen gewann ihren Wettkampf knapp, aber verdient. Foto: Birgit Arzberger

271118 Julina Kimmel TSV Trampolin BJM 2018

Julina Kimmel (Jahrg.2006) holte sich bei den Bayerischen Jahrgangsmeisterschaften eine Bronzemedaille. Foto: Birgit Arzberger

 

21.11.18

Trampolinturnen                                                                       

 Bayreuth wird zur Herausforderung zum Schluss des Wettkampfjahres

 Bei den bayerischen Jahrgangsmeisterschaften versuchen sich die Leistungsträger wie auch die Nachwuchstalente des TSV Friedberg gleichermaßen zu profilieren

 Zum Ende eines erfolgreichen Wettkampfjahres gibt es bei den bayerischen Jahrgangsmeisterschaften im Trampolinturnen am Wochenende in der Oberfrankenhalle in Bayreuth noch einige Titel zu verteilen, von dessen Kuchen die Friedberger Sprungakrobaten sich noch gerne ein großes Stück abzuschneiden versuchen. Ob es ihnen gelingt steht noch in den Sternen, da die bayerische Konkurrenz doch in stärkerem Maß ein Wort mitsprechen wird, als eine Woche zuvor bei den schwäbischen Meisterschaften in Neu-Ulm. Da schnitten die Friedberger mit beachtlichen Erfolgen ab und holten sich gleich 5 Meistertitel. Damit ist in Bayreuth wohl nicht zu rechnen, da die Teilnehmerzahl doch ungleich höher und aus vielen bayerischen Vereinen kommt, wo Trampolinturnen als Leistungssport in hoher Intensität betrieben wird. Davon haben die Friedberger Trainer jedoch Kenntnis und geben ihren Schützlingen mit bester Motivation und entsprechend gesteigerten Trainingseinheiten den letzten Schliff. Ein gut durchdachtes Konzept, um die Wettkämpfer auf Tag und Minute in Hochform zu bringen.

 Vom außergewöhnlichen Sprungvermögen und der Schwierigkeit ihrer Übungen der Klasse W13+ und W11 müsste es Laura Hillenbrand und Annika Arzberger vom Jahrgang 2002 aber gelingen, im Finalkampf ganz oben um einen Podestplatz mitzumischen. Erstrebenswert sehen auch Phoenix Baumgardt und Helena Chortikoglou vom Jahrgang 2005 dieses Ziel und setzen alles daran, um es zu erreichen. Katharina Einertshofer würde sich freuen ins Finale zu kommen. Nachwuchssternchen Julina Kimmel (2006), Helen Häusler und Stella Garni (2008) sind ebenso vom Wunsch besessen dorthin zu kommen, sollten sich aber in der Schwierigkeit noch steigern können. Marc Kimmel, Jahrgang 2000, hat starke Konkurrenz aus Bayreuth zu fürchten, scheut sich aber nicht, als schwäbischer Meister, alle Register seines Könnens zu ziehen. Tim Wanitschek (2005) und Florian Kristen (2007) sind starke Nachwuchstalente und auf einen spannenden Finalkampf vorbereitet.

 Die bayerischen Meister des Vorjahres Tatjana Hesse, Diana Raffler und Lukas Heißler werden erst im Wettkampfjahr 2019, nach längerer Pause aufs Neue angreifen und in den verschiedenen Versionen der bayerischen Meisterschaften um Titel und Treppchenplätze ein Wort mitreden wollen. (wm-)

Die Wettkampfdaten

Samstag, 24.11.18

Bayerische Jahrgangsmeisterschaften im Trampolinturnen

Veranstalter: Bayerischer Turnverband

Ausrichter: Bayreuther Turnerschaft

Wettkampfstätte: Oberfrankenhalle Bayreuth

Wettkampfzeit: 11.30 – 17.30 h

im Anschluss Siegerehrung

Annika Arzberger strebt bei den bayerischen Jahrgangsmeisterschaften im Trampolinturnen diesmal gezielt einen Podestplatz an. Foto: Werner Miller

 211118 Annika Arzberger TSV Trampolin

 

 

 

18.11.18

Trampolinturnen

Friedberg puscht sich bei den Schwäbischen Meisterschaften in Neu-Ulm hoch

Bei den Titelkämpfen erzielen die Sprungakrobaten des TSV Spitzenergebnisse und holen fünfmal Gold, fünfmal Silber und viermal Bronze.

Es war zu erwarten, dass die Sprungakrobaten des TSV Friedberg bei den Schwäbischen Meisterschaften in Neu-Ulm ihre Spitzenposition im Turnbezirk Schwaben nicht so leicht aus der Hand geben und der Kampf um Titel und Podestplätze im Finale eine heiße Angelegenheit wird. Als das positive Ergebnis jedoch so eindeutig ausfiel, wurde die Freude darüber beinahe euphorisch gefeiert.

In 10 Jahrgangsklassen, eingeteilt von 1996 bis 2010 , hatte Friedberg durch die hohe Meldung von 19 Aktiven in den diversen Jahrgängen, beste Chancen sich im Vorkampf von Pflicht und Kür in den alles entscheidenden Finalkampf der besten acht hinein zu turnen. Das gelang 17 Friedbergern in vorzüglicher Manier und ließ die Absicht erkennen, dass es nur noch um Gold, Silber und Bronze auf dem Siegerpodest ging. Ist der Kampf um den Titel im Finale dann entbrannt, kann es noch einmal extrem spannend werden. Schlussendlich waren es stolze sieben von zehn Jahrgangsstufen, in denen Friedberg die letzte Runde im Titelrennen eröffnete.

Nur in der Wettkampfklasse des WK 9 musste Melina Müller, Podestplatz drei, der Topturnerin Hanna Lindermeir vom TV Immenstadt und Rebecca Heidler vom TSV Neu-Ulm den Vortritt lassen. Ebenso kamen Julina Kimmel, Platz 2 und Emily Ullmann, Platz 3, im WK 3 an Eva Lindermeir vom TV Immenstadt nicht vorbei. Genauso erging es Helen Häusler, Platz 2 und Stella Garni, Platz 3, die im WK 1 exakt an Ausführung, aber mit weniger Schwierigkeiten, einen Titel verpassten. Ihren vierten Sieg in ungebrochener Reihenfolge konnte die TSV Turnerin Phoenix Baumgardt im WK fünf feiern. Als Vizemeisterin mit knappen 0,5 Pkt. Differenz ist Helena Chortikoglou wohl die stärkste Konkurrentin von Phoenix. Als schwäbische Vizemeister kletterte außerdem Johannes Lüttig aufs Podest. Mit Bronze sprang ebenso Anna Lena Reith auf das Siegertreppchen. Einen Finalplatz schafften Amelie Riske, Platz 4 Katharine Einertshofer, Platz 6 und Sophia Engelhard, Platz 5. Die zweitbeste Tagesnote des Wettkamptages mit 85,3 Pkt. fuhr jedoch das Sprungass Laura Hillenbrand ein. Mit riskanten Doppelsprüngen, in vertikaler und horizontaler Richtung in bestechender Ausführung präsentiert, ging der Meistertitel noch vor einer ebenso

glänzend springenden Annika Arzberger, an ein Supertalent ersten Ranges. Newcomer und Hochtalent Florian Kristen hatte im WK 4 keine Probleme das Treppchen auf Platz eins zu erklimmen. Tim Wanitschek gewann im WK 6 seinen Wettkampf mühelos. Besonders stolz aber ist Trainer Christian auf Marc Kimmel der im WK 10 als Schwäbischer Meister am Samstag im Finale die vielleicht beste Kür seiner sportlichen Laufbahn rausgehauen hat und zudem die Glückwünsche als frisch gebackener C-Trainer in Empfang nehmen durfte. Pech hatte Emma Wörner im WK 1. Durch einem Fehlsprung musste sie ihre Übung leider abbrechen.

Mit gesteigertem Powertraining haben die letzten Tage vor den Bayerischen Jahrgangsmeisterschaften nach Bayreuth zu tun. Die Schwäbischen Meisterschaften sehen die Friedberger als best gelungene Generalprobe. Die höhere Leistungsebene soll sie in Bayreuth am kommenden Samstag davon nicht abschrecken. (wm-)

Die Wettkampfergebnisse der Schwäbischen Meisterschaften

WK 1 – Jahrgang 2008 – 2013

  1. Mona Schädle SV Illerzell
  2. Helen Häusler TSV Friedberg
  3. Stella Garni TSV Friedberg

……5. Sophia Engelhard TSV Friedberg

……9. Sara Tuffentsammer TSV Friedberg

……15. Emmas Wörner TSV Friedberg

WK 3 – Jahrgang 2006 – 2007

  1. Eva Lindermair TV Immenstadt
  2. Julina Kimmel TSV Friedberg
  3. Emily Ullmann TSV Friedberg

WK 4 – Jahrgang 2007

  1. Florian Kristen TSV Friedberg
  2. Matteo Mandera SV Illerzell
  3. Kikki Damala TV Immenstadt

WK 5 – Jahrgang 2004 – 2005

  1. Phoenix Baumgardt TSV Friedberg
  2. Helena Chortikoglou TSV Friedberg
  3. Anna Lena ´Frey TSV Willmatshofen

WK 6 – Jahrgang 2004 – 2005

  1. Tim Wanitschek TSV Friedberg
  2. Maximilain Grasberger TuS Geretsried

WK 7 – Jahrgang 2002 – 2003

  1. Laura Hillenbrand TSV Friedberg
  2. Annika Arzberger TSV Friedberg
  3. Anna Lena Reith TSV Friedberg

….6. Katharine Einertshofer TSV Friedberg

 

WK 8 – Jahrgang 2003

  1. Matthias Gattinger TSV Willmatshofen
  2. Johannes Lüttig TSV Friedberg
  3. Martin Gattinger TSV Willmatshofen

WK 9 – Jahrgang 1996 – 2001

  1. Hannah Lindermair TV Immenstadt
  2. Rebecca Heidler TSV Neu-Ulm
  3. Melina Müller TSV Friedberg
  4. Amelie Riske TSV Friedberg

WK 10 – Jahrgang 1990 – 2001

  1. Marc Kimmel TSV Friedberg
  2. Björn Ringel TSV Neu-Ulm
  3. Jannik Goehrig TSV Willmatshofen

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Die Titeljagd zu den Schwäbischen Meisterschaften im Trampolinturnen hat sich für das Team des TSV Friedberg gelohnt. Foto: Werner Miller

171118 Laura Hillenbrand

Laura Hillenbrand – Jahrgang 2002

 171118 Marc Kimmel

Marc Kimmel – Jahrgang 2000

 171118 Phoenix Baumgardt TSV Trampolin

Phoenix Baumgardt – Jahrgang 2005

171118 Tim Wanitschek

Tim Wanitschek – Jahrgang 2005

171118 Florian Kristen

Florian Kristen – Jahrgang 2007

 


14.11.18

Wer holt sich den Titel ?

 Der TSV Friedberg schickt ein starkes Aufgebot zu den schwäbischen Meisterschaften nach Neu-Ulm

Von jeher sind die schwäbischen Meisterschaften für die Trampoliner des TSV Friedberg ein großes Sprungbrett für Wettkämpfe auf höherer Ebene, wie die bayerischen Jahrgangsmeisterschaften, die unmittelbar eine Woche darauf folgen. Doch zuerst fokussiert sich ein gut trainiertes Friedberger Team mit 15 Turnerinnen und 4 Turnern ganz auf diese Begegnung, die in Neu-Ulms neuer Gustav Benz Halle am Samstag, 17. November von der Bühne geht. Der Turnbezirk Schwaben unter Uli Jehle ist der Veranstalter, der die Ausrichtung des Wettkampfs dem TSV Neu-Ulm übertragen hat.

 Nicht nur die schon die erfahrenen Wettkampftypen, wie Laura Hillenbrand, Annika Arzberger, Melina Müller, Phoenix Baumgardt, Amelie Riske und Marc Kimmel sehen sich im Vorfeld schon als Finalkampfteilnehmer. Auch Katharina Einertshofer, Helena Chortikoglou, Anna Lena Reith, Emily Ullman, Julina Kimmel, Johannes Lüttig und Tim Wanitschek haben das Zeug, unter die ersten Acht eines Finales hinein zu springen.

Besondere Aufmerksamkeit gebührt aber der jungen Friedberger Nachwuchsmannschaft mit Helen Häusler, Stella Garni, Sophia Engelhard, die darauf brennen einen Podestplatz zu erobern. Für Sara Tuffentsammer und Emma Wörner sind es gar die ersten „Schwäbischen“, bei denen sie ihr Debüt feiern und ihr Können auf dem Großtrampolin zeigen dürfen. Ein außergewöhnliches Talent unter den jüngsten Luftakrobaten ist wohl der 10jährige TSV Turner Florian Kristen, der mit einer schwierigen M 5 Übung in der Kategorie Meisterklasse auf das Tuch steigt.

Obwohl mit stolzen 64 Wettkämpfern aus einer Handvoll schwäbischer Vereine die Zahl der Konkurrenten mehr als beachtlich bezeichnet werden kann, spielen die Herzogstädter in diesem und jenen Jahrgang eine Favoritenrolle, die sie sich ungern nehmen lassen wollen. Die bisherigen Erfolge bei schwäbischen Meisterschaften kann man ohne Zweifel als glänzend bezeichnen. (wm-)

Die Wettkampfdaten

Samstag, 17.10.18

Schwäbische Meisterschaften im Trampolinturnen

Veranstalter: Turnbezirk Schwaben

Ausrichter: TSV Neu-Ulm

Sportstätte: Gustav Diesel Halle, Neu-Ulm

Wettkampfzeit: 10.30 – 18.30 h

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Mit Johannes Lüttig steigt ein starker Nachwuchsturner des TSV Friedberg bei den schwäbischen Meisterschaften in Neu-Ulm auf das Tuch.

Foto: Werner Miller

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Nachwuchsturner und Ausnahmetalent Florian Kristen hat beste Chancen auf einen schwäbischen Titel

Foto: Werner Miller

 

29.10.18

Trampolinturnen

 Vereinsmeisterschaften werden zur Leistungsschau

 Wenige Topspringer gehen als Favoriten an den Start und siegen wie erwartet.

Erneutes Verletzungspech durch Topturnerin Corinna Hoppe trifft den TSV empfindlich.

291018 Trampolin Team Vereinsmeisterschaft 2018

Angefangen von denen, die sich nach ganz kurzer Zugehörigkeit zur Sparte Trampolinturnen der TSV Turnabteilung schon aufs Wettkampftrampolin getraut haben, bis hin zu den Routiniers, die schon auf deutschen Meisterschaften und Pokalwettkämpfen angetreten sind und den Zuschauern eindrucksvoll gezeigt haben, "was so alles geht" auf dem Trampolin und wo man nach 5 Jahren und mehr stehen kann, boten die Luftakrobaten des TSV Friedberg bei ihren Vereinsmeisterschaften ein großes Leistungsspektrum der fliegenden Künste, wie es nicht eindrucksvoller auf diesem Gerät zu beobachten ist.

An der Spitze standen da Corinna Hoppe, deren Sieg um die Vereinsmeisterschaft durch geturnte Höchstschwierigkeiten und der Brillanz ihrer Übungsausführung im Vorkampf und im Finale, nie in Frage gestellt war.

Trotz der aufgetretenen Schmerzen während des Wettkampfs, ignorierte sie die Anzeichen und erfuhr erst nachträglich die bittere Wahrheit über einen erlittenen Bänderriss. Nun ist sie der 5. Ausfall den die TSV Trampoliner innerhalb kurzer Zeit zu verkraften haben. Ein schwerer Schlag für den Spitzensport im Trampolinturnen des TSV.  

 Als echter Wettkampftyp ist Laura Hillenbrand bei jeglicher Art einer sportlichen Veranstaltung, zu bezeichnen. Nervenstark und bombensicher präsentierte sie in 7 Metern Höhe ihr schwieriges Sprungprogramm als Augenweide für die Zuschauer und wartete mit einer Überraschung auf, die sie bis dato geheim hielt. Endlich zeigte sie erstmals im Wettkampf den in ihre Kür eingebauten Fliffis, den Doppelsalto vorwärts mit 1/2 Schraube am Ende, fehlerfrei und präzise ausgeführt. Durch die Verletzungsserie ihrer Sportkameradinnen war eine direkte Konkurrenz für sie nicht sichtbar. Laura wurde am Ende als Jugendmeisterin geehrt.

 Vereinsmeister Marc Kimmel sprang ohne Konkurrenz, erstmals einen 1 ¾ Salto vorwärts geturnt, auf den 1. Platz.

 Phoenix Baumgardt bangte weder im Vorkampf noch im Finale um den Platz zum Meistertitel in der Schülerklasse. Mit ihren fehlerfreien Sprüngen und deren sauberen Präsentation stach sie den Kampfrichtern ins Auge.

 Als Jahrgangsbeste überraschte Helen Häusler, die an Schönheit und Korrektheit ihrer Übungen nicht zu übertreffen war. Als Jahrgangsbester stand Neuling Maurice Haupt auf der Ergebnisliste.

 Cheftrainer Christian Groß war sehr zufrieden mit den Leistungen seines Teams. „Wir haben heute ein großes Leistungsspektrum gesehen, aber ich habe trotzdem nur Gewinner erlebt“

Ein großes Kompliment an das Talent, die Kampfkraft, die Begeisterung und den Mut seiner Schützlinge. Dazu gehört aber auch das Risiko, das jeder Sportart anhaftet. (wm-)

 Das Kampfgericht wertete neutral, der Leistung und Ausführung der Übungen entsprechend, gerecht. Es setzte sich aus Lena Krüger, Oliver Colditz, Annika Arzberger,Tatjana Hesse und Ulrike Hesse zusammen.

Die Wettkampfleitung oblag Sarah Krüger. Das Protokoll führte Christian Groß

Als nächster Wettkampf stehen am 17. November die Schwäbischen Meisterschaften in Neu-Ulm auf dem Programm. Trotz der vielen unglücklichen Ausfälle, lässt es sich Friedberg nicht nehmen, im Kampf um Titel und Podestplätze, mit einzugreifen (wm-)

 

Die Wettkampfergebnisse der Vereinsmeisterschaften 2018

Vereinsmeisterin

  1. Corinna Hoppe
  2. Melina Müller
  3. Amelie Riske

Jugendmeisterin

  1. Laura Hillenbrand
  2. Katharine Einertshofer
  3. Nadine Gruber

Schülermeisterin

  1. Phoenix Baumgardt
  2. Julina Kimmel
  3. Helena Chortikoglou
  4. Letizia Fischl
  5. Nina Schlosser
  6. Jocelyn Hellstern
  7. Amelie Kellner

Jahrgangsbeste

  1. Helen Häusler
  2. Emily Ullmann
  3. Stella Garni
  4. Yvonne Leitz
  5. Sara Tuffentsammer

Vereinsmeister

  1. Marc Kimmel

Jugendmeister

  1. Tim Wanitschek

Jahrgangsbester

  1. Maurice Haupt
  2. Jakob Hintermair

Souverän und überragend: Vereinsmeisterin: Corinna Hoppe

291018 Corinna Hoppe TSV Trampolin Vereinsmeisterin 2018

291018 Tim Wanitscheck Jugendmeister Trampolin 2018

291018 Maurice Haupt Jahrgangsbester Trampolin 2018

291018 Phoenix Baumgardt TSV Trampolin Schülermeisterin 2018

291018 Tim Wanitscheck Jugendmeister Trampolin 2018

291018 Helen Häusler TSv Trampolin Jahrgangsbeste 2018

291018 Marc Kimmel TSV Vereinsmeister Trampolin 2018

 

 

 
   26.10.18

Trampolinturnen                                                                                                                       

Vereinsmeister gesucht

Die Sparte Trampolin der TSV Turnabteilung tritt am Sonntag mit 26 Sprungkünstlern an

Bei den Vereinsmeisterschaften der Turnabteilung des TSV Friedberg am 13. Oktober fehlten ausnahmsweise die Trampolinturnerinnen – und turner unter den fünf Wettkampf treibenden Sparten dieser Abteilung. Der Grund: sie nahmen an diesem Tag am traditionellen jährlich stattfindenden Niederbayern Pokal in Bad Abbach teil, der für die Friedberger wieder sehr erfolgreich verlief.

Nun holen sie aber das Versäumnis am Sonntag, 28. Oktober schnellstens nach und ermitteln intern die Besten in den Kategorien Vereinsmeister, Jugendmeister, Schülermeister und Jahrgangsbester. Am Wettkampf beteiligen sich demnach 22 Turnerinnen und 4 Turner. Fehlen werden bedauerlicherweise die Topspringer Tatjana Hesse, Annika Arzberger, Diana Raffler und Lukas Heißler. Sie alle laborieren derzeit an Verletzungen und fallen für die nächste Zeit aus. Da wittern aber nun weitere talentierte Athleten die Chance einmal mehr oder weniger auf dem Treppchen zu stehen. Interessierte Zuschauer sind gerne willkommen um den Wettkampf von 10 – 12 Uhr zu verfolgen. Die Siegerehrung ist für 12.30 h angesetzt. (wm_)

Talentiertes Nachwuchssternchen Stella Garni hat bei den Vereinsmeisterschaften in der Kategorie Jahrgangsbeste Chancen aufs Siegerpodest. Foto: Werner Miller

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Trampolinturnen

AZ19.10.2018

Friedberg muss absagen

Wollte bei den deutschen Mannschaftsmeisterschaften ihre Sprungqualitäten beweisen: Annika Arzberger, die aber wegen einer akuten Ohrenentzündung Sportverbot erhielt und passen musste.
Bild: Werner Miller

Kein Start bei der deutschen Mannschaftsmeisterschaft: Zwei Mädchen sind krank oder verletzt.

Es waren schon keine guten Voraussetzungen für den TSV Friedberg vor den deutschen Mannschaftsmeisterschaften im Trampolinturnen – einem der Höhepunkte der Saison. Statt wie geplant ein Quartett hätte der TSV am Sonntag in Worms nur ein Trio auf das Sprungtuch schicken können. Diana Raffler, eine der Top-Springerinnen, verletzte sich am vergangenen Wochenende beim Niederbayern-Pokal in Bad Abbach und musste für diese Titelkämpfe absagen.

Nun kommt es gleich noch bitterer für Cheftrainer Christian Groß: Auch Annika Arzberger fällt aus. Sie erhielt wegen einer akuten Ohrenentzündung ein striktes Sportverbot von ihrem Arzt. Somit hätte der TSV nur mehr zwei Mädchen an den Start schicken können – und so musste der Friedberger Cheftrainer die Teilnahme an den deutschen Titelkämpfen absagen.

Die Friedbergerinnen hatten sich auch in diesem Jahr wieder für diese Titelkämpfe in der Klasse der weiblichen Jugend B (14 bis 16 Jahre) qualifiziert – und zwar mit Laura Hillenbrand, Annika Arzberger und Diana Raffler sowie Mara Benjestorf vom VfL Grasdorf, die im Zweitstartrecht für den TSV Friedberg startet. Im vergangenen Jahre waren die TSV-Turnerinnen bei diesen Meisterschaften Siebte geworden.


 

AZ18.10.18

Freude hier, Tränen dort

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Das Trampolinteam des TSV Friedberg beim Niederbayern-Pokal in Bad Abbach. Die Friedberger holten zweimal Gold sowie je einmal Silber und Bronze. 
Bild: Werner Miller
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Beim Niederbayern-Pokal in Bad Abbach holt der TSV Friedberg zwar zwei Siege und weitere Podestplätze, muss aber auch eine verletzte Turnerin beklagen.

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge kehrten die Friedberger Trampolinturner vom Niederbayern-Pokal aus Bad Abbach zurück. Die Friedberger durften sich über zweimal Gold und je einmal Silber und Bronze freuen, mussten allerdings auch die Verletzung von Topturnerin Diana Raffler verkraften.

20 Teilnehmer, eine Rekordzahl, hattet Friedbergs Trainer Christian Groß zu diesem Event gemeldet. Doch noch bevor die Wettbewerbe so richtig begonnen hatten, ereilte die Friedberger das Verletzungspech. Spitzenturnerin Diana Raffler (Jahrgang 2004) zog sich beim Einturnen eine Bänderdehnung zu, brach den Wettkampf ab und trat die Heimreise an. Die beiden anderen Topspringer des TSV, Tatjana Hesse und Lukas Heißler, hatten schon im Vorfeld verletzt passen müssen und waren nur als Betreuer mit von der Partie.

So ruhten die Hoffnungen auf den erfahrenen Athletinnen Corinna Hoppe, Laura Hillenbrand und Annika Arzberger. Sie hatten Übungen bis zum Schwierigkeitsgrad acht im Repertoire.

Entsprechend atemberaubend waren die Wettkämpfe der Altersklasse der weiblichen Jugend (16 bis 18 Jahre). Hier lieferte sich Laura Hillenbrand mit Julia Brandl vom ATSV Kelheim einen äußerst spannenden Zweikampf. Mit satten 2,5 Punkten Vorsprung führte die Friedbergerin nach dem Vorkampf, ließ im Finale jedoch Federn. Mit einem Hundertstel-Punkt Vorsprung holte sich die Kelheimerin den Cup. Für Laura Hillenbrand reichte es so „nur“ zum Silberpokal. In der gleichen Jugendklasse gelang Annika Arzberger als Dritte noch der Sprung aufs Treppchen.

Souverän trat Corinna Hoppe, die Münchnerin in Friedberger Diensten, auf. Sie sicherte sich der Klasse 18+ im Finale mit zwei Punkten Vorsprung vor Sandra Greißinger (FTM Blumenau-München) den Sieg. Es ist noch nicht lange her, da turnte Corinna noch in England bei einem Londoner Club in der 1. Liga, ehe sie Mitglied des TSV Friedberg wurde.

Die zweite Pokalgewinnerin des TSV Friedberg heißt Phoenix Baumgardt (Jahrgang 2005). Die gebürtige New-Yorkerin springt derzeit von Sieg zu Sieg. Sie holte sich im Lauf der vergangenen Wochen den letzten Schliff bis zur M6 und beherrscht diese Klasse meisterhaft. Mit 0,7 Punkten Vorsprung gewann sie vor Jessica Bucharbaew vom FTSV Straubing,

Überrascht über seinen dritten Platz war Johannes Lüttig (Jahrgang 2003), der die Ehre der männlichen Teilnehmer des TSV rettete. Tim Wanitschek (Jahrgang 2005) wurde in diesem Finale Sechster.

Es war der erste Pokalwettkampf für die Nachwuchssternchen Stella Garni (2008) und Sophia Engelhard. Bei starker Konkurrenz aus Bayern und fünf weiteren Bundesländern landeten die Mädchen der Klasse zwölf bis 13 Jahre – Helena Chortikoglou, Letzia Fischl, Julina Kimmel und Chiara Vaccara – auf Plätzen im Mittelfeld. Katharina Einertshofer und Anna Lena Reith (Jugend 14 bis 15 Jahre) sprangen sicher und fehlerfrei, jedoch ohne die nötigen Schwierigkeiten, um das Finale zu erreichen. Marc Kimmel, Jugend männlich 16 +, belegte einen guten sechsten rang im Finale.

Es war wieder zu spüren, welchen Stellenwert dieser beliebte und anspruchsvolle Pokalwettkampf in Deutschland hat.

Auf den Nachwuchs des TSV Friedberg kommt in den nächsten Wochen viel Arbeit zu, will man in den ächsten Wettkämpfen mehr Athleten ins Finale der besten Acht bringen. Im November stehen die schwäbischen Meisterschaften in Neu-Ulm und auch die bayerischen Jahrgangsmeisterschaften in Bayreuth an.

 
 

 

 
 

10.10.18

Trampolinturnen

Bad Abbach lädt zum Niederbayernpokal ein

Hohe Meldezahlen des TSV Friedberg zu einem deutschlandweit beliebten Wettkampf

Eine der beliebtesten Wettkämpfe im Trampolinturnen ist der Niederbayern Pokal, der sich schon früher bayernweit regen Zuspruchs erfreute, aber nun über die Grenzen des BTV hinaus, Sportler aus ganz Deutschland in den Bann zieht, um sich diesen begehrten Cup zu holen. Neben dem TSV Friedberg sind es weitere 10 bayerische Vereine und fünf aus den Bundesländern, Berlin, Nordrhein Westfalen, Hessen, Saarland und Baden Württemberg, die die Reise ins niederbayerische Bad Abbach antreten. Für den TSV Friedberg ist es schon zur Tradition geworden sich an diesem Wettkampf nach wie vor zu beteiligen, da sich die Erfolgsbilanz bisher bestens sehen lassen kann. In Erinnerung gebracht waren es 2017 drei Goldpokale, welche die Friedberger mit Tatjana Hesse, Laura Hillenbrand im Einzel und der Mannschaft mit Laura Hillenbrand, Annika Arzberger, Sophia Maurer und Anna Heiß einheimsten. 2018 ist es nun die stolze Zahl von 20 Teilnehmern, die Trainer Christian Groß nach Bad Abbach melden konnte. Eine Rekordzahl, an die kein weiterer Verein herankam. Neben den Sprungassen Laura Hillenbrand, Corinna Hoppe, Annika Arzberger, Diana Raffler, Melina Müller und Phoenix Baumgard, sind es die Talente Helena Chortikoglou, Katharina Einertshofer, Anna Lena Reith, Lara Quittkat, Chiara Vaccara, Julina Kimmel und Letizia Fischl, die es darauf anlegen, sich ins Finale der besten acht zu springen. Im männlichen Sektor hat Marc Kimmel die Chancen aufs Podest. Auch Johannes Lüttig und Tim Wanitschek sollten es ins Finale schaffen. Florian Kristen, hochbegabtes Nachwuchstalent peilt sogar einen Pokalsieg an. Die Nachwuchssternchen Stella Garni, Helen Häusler und Sophia Engelhard sind ebenfalls für eine Überraschung gut.

Fehlen wird den Friedbergern vor allem die Cupgewinnerin von 2017, Tatjana Hesse, wie auch der Gewinner des Silberpokal und aktuell der bayerische Meister von 2018, Lukas Heisler, die beide eine bittere und lange Verletzungspause hinnehmen müssen.

Bei den Vereinsmeisterschaften der Turnabteilung des TSV Friedberg, die sich am Samstag mit dem Niederbayern Pokal überschneiden, sind die Trampoliner des Vereins nun nicht präsent, da die Teilnahme am Niederbayernpokal den Vorrang hat und sich die Spekulation auf weitere Pokale in Bad Abbach bewahrheiten könnten. Nichtsdestotrotz werden die Vereinsmeisterschaften während eines Trainingstages nachgeholt (wm-)

Die Wettkampfdaten:

Samstag, 13.10.18

Trampolinturnen

12. Niederbayernpokal Bad Abbach

Veranstalter: TSV Bad Abbach / Bayerischer Turnverband

Ausrichter: TSV Bad Abbach

Wettkampfort: Jos.Manglkammer Halle, Bad Abbach

Wettkampfzeit: 11.00 – 18.00 h

Sprungass bei den Trampolinern des TSV Friedberg Laura Hillenbrand ist es zuzutrauen nach 2017 einen weiteren Pokalsieg in Bad Abbach zu erringen. Foto: Werner Miller
 

  

30.09.18

Trampolinturnen

Überlegener Sieg des TSV Friedberg

Bei den Schwäbischen Doppelminitramp Meisterschaften in Geretsried wird Friedberg seiner Favoritenrolle gerecht und holt viermal Gold, dreimal Silber und viermal Bronze.

Trampolintrainer Christian Groß vom TSV Friedberg kann richtig stolz sein auf sein 15 frau- und mannstarkes Team, mit dem er zu den schwäbischen Doppelminitramp Meisterschaften nach Geretsried reiste und dort zu einem nie gefährdeten Sieg kam, der schon im Vorfeld des Wettkampfs so prognostiziert wurde. Da Geretsried noch im Aufbau einer jungen und wettkampfähigen Mannschaft ist, war die Sache für Friedberg von vorne herein klar. Trotzdem begannen die Friedberger schon nach den Sommerferien mit dem Training auf diesen Wettkampf, müssen aber immer noch auf einem alten Gerät trainieren, das nicht mehr zum Wettkampf zugelassen ist. Das sollte jedoch kein Hindernis gewesen sein, da das Team doch schon jahrelange Erfahrung und Erfolge auf dem Doppelmini bei bayerischen Meisterschaften vorzuweisen hat. Letztendlich waren die Herzogstädter in allen vier Altersklassen so dominierend, dass der Dreifacherfolg eines Friedberger Trios auf dem Siegerpodest gwährleistet war. Nur bei den männlichen Nachwuchsspringern (Jahrgang 2007/08) drängte sich ein Geretsrieder zwischen Florian Kristen mit Platz eins und Felix Heißler, Platz 3. In der Altersklasse 1997-2002 glänzte die Münchnerin und TSV Mitglied Corinna Hoppe als Vorbild in blitzsauberer Haltung und Körperspannung und sicherte sich so die Goldmedaille. Silber ging verdientermaßen an Annika Arzberger, in bestechender Manier knapp einen Punkt hinter Corinna. Das Trio perfekt machte Melina Müller auf Rang drei. Vom Jahrgang 2004/ 2005 stand das Dreigespann Phoenix Baumgardt, Helena Chortikoglou und Diana Raffler auf dem Siegerpodest. Phoenix brillierte voll und ganz mit Schwierigkeit und Ausführung mit einem vollen Punkt vor Helena, die über ihren zweiten Platz einfach nur glücklich war. Diana turnte sehr schwierig, aber mit vollem Risiko, das ihr dann nur den dritten Platz einbrachte. Katharina Einertshofer und Lara Quittkat folgten unmittelbar auf Platz vier und fünf. Eine reine Nachwuchsmannschaft, die es in sich hatte (Jahrgang 2007-2010), bot der TSV Friedberg mit Emily Ullmann, Helen Häusler, Stella Garni, Sophia Engelhard und Sara Tuffentsammer auf. Schon einige Wettkampferfahrung und Coolness schlugen bei Emily mit Platz eins voll durch. Ganz sicher sprang Helen auf Platz zwei und gleich neben ihr Stella auf dem dritten Treppchenplatz. Sophia nur einen Punkt hinter Stella auf Platz vier. Dreizehntel waren es nur bei Sara Tuffentsammer, die sich als mutige achtjährige und absoluter Neuling einen sechsten Rang erturnte. Trainer Groß denkt schon jetzt an die bayerischen Meisterschaften im nächsten Jahr. Dann könnten auch seine Jüngsten bestimmt mehr Salto-Durchgänge, mal ein paar Baranis und Salto rückwärts zeigen, von den Großen erwartet er dann doch mehr Kombi-Durchgänge mit Salto-Barani und auch mehr Schraubensalti.

Nun liegt der Fokus in den nächsten zwei Wochen auf dem Niederbayernpokal am 13. Oktober in Bad Abbach und wieder auf dem großen Eurotrampolin. Trainer Christian Groß gefällt der Optimismus seiner Schützlinge. Eine Vorteil, der die vielen errungenen Erfolge bei diesem Wettkampf in den letzten Jahren bestätigt. Bad Abbach ist für Friedberg demnach ein gutes Pflaster. (wm-)

Die Wettkampfergebnisse für den TSV Friedberg

WK 5 Turnerinnen 2002 und älter

  1. Corinna Hoppe                       120,10 P.
  2. Annika Arzberger                    119,00 P.
  3. Melina Müller                          117,10 P.

WK 3 Jugendturnerinnen 2003 – 2005

  1. Phoenix Baumgardt               119,90 P.
  2. Helena Baumgardt                 118,90 P.
  3. Dina Raffler                            118,60 P.
  4. Katharina Einertshofer           114,60 P.
  5. Lara Quittkat                          113,80 P.

WK 1 Schülerinnen 2006 und jünger

  1. Emily Ullmann                       114,80 P.
  2. Helen Häusler                       113,60 P.
  3. Stella Garni                           112,80 P.
  4. Sophia Engelhard                 111,70 P.
  5. Sara Tuffentsammer             111,40 P.

WK 2 Turner 2004 und jünger

  1. Florian Kristen                      117,00 P.

Ganz cool und überlegen siegte das Trampolinteam des TSV Friedberg bei den schwäbischen Doppelminitramp Meisterschaften in Geretsried. Von links oben: Sophia Engelhard, Helen Häusler, Stella Gerni, Sara Tuffentsammer, Emily Ullmann, Felix Heißler, Florian Kristen. Links unten: Trainer Christian Groß, Melina Müller, Lara Quittkat, Katharina Einertshoifer, Helena Chortikoglou, Diana Raffler, Corinna Hoppe, Phoenix Baumgardt, Annika Arzberger, Betreuer Lukas Heißler, Trainer Michael Baumgardt

Fotos: Anja Quittkat

031018 Trampolin Team TSV Friedberg SDMTM 29.9.18 Geretsried

031018 Corinna Hoppe

031018 Emily Ullmann

031018 Florian Kristen

031018 Phoenix Baumgardt

031018 Trampolin Trio

 

 

 

26.09.18

Trampolinturnen                                                                                      

 Erstmals im Turnbezirk Schwaben

 Bei den Schwäbischen Meisterschaften auf dem Doppelminitrampolin in Geretsried ist dem TSV Friedberg die Favoritenrolle zuzutrauen.

Der noch nicht allzu lange im Trampolinturnen Bayerns etablierte TuS Geretsried hat sich zum Ausrichter der Schwäbischen Doppelminitramp Meisterschaften aufgeschwungen, die als Novum im Turnbezirk Schwaben, das erste Mal in diesem stattfinden werden. In Geretsried deshalb, weil der oberbayerische Turnbezirk, zu dem der TuS Geretsried im Grunde gehört, keine Trampolinmeisterschaften ausrichtet. So schließt sich der Tus Geretsried, nahe dem Starnberger See, mit Wettkämpfen dem Turnbezirk Schwaben an und will sich da seine Lorbeeren verdienen.

Neben dem traditionellen Trampolinturnen auf dem Wettkampfgroßgerät, ist es sehr reizvoll, auch dieses Doppelmintramp zu beherrschen. Das haben die Friedberger in den letzten Jahren in Folge bewiesen und gerade bei bayerischen Meisterschaften schon immer Titel erobert. Was den Friedbergern nicht gelegen kommt ist die momentane Verletzungsrate, die zu allem Unglück ihre Paradespringer Tatjana Hesse, viermal bayerische Meisterin, und Lukas Heißler betroffen hat. Diese Ausfälle versucht der TSV Friedberg durch Corinna Hoppe, Annika Arzberger, Melanie Müller, Diana Raffler, Phoenix Baumgardt, Helena Chortikolou, Katharina Einertshofer, Emily Ullman und Lara Quittkat zu kompensieren. Auch um die noch sehr jungen Nachwuchstalente Helen Häusler, Sophia Engelhard, Stella Garni, Sara Tuffentsammer, Florian Kristen und Felix Heißler ist es nicht schlecht bestellt. Mit 15 Teilnehmern des TSV Friedberg, so viele wie noch nie bei Doppelmintramp Meisterschaften, steigen auch die Chancen für Titel und Podestplätze nicht im geringen Maße, zudem der Wettkampf nur zwischen Friedberg und Geretsried ausgetragen wird.

Trainer Christian Groß erklärt den Ablauf der Wettkampfübungen so:

Beim Doppelmintramp gibt es einen Anlauf, den ersten Sprung auf die schräge Fläche, den zweiten Sprung auf die waagrechte Fläche und weiter im Wechsel zwischen vertikaler Saltorotation und horizontaler Schraubendrehung als Abgang auf eine Weichbodenmatte.

Dabei hat jeder Sprungathlet vier verschiedene Variationen von Sprüngen vorzuführen.

Den nächsten Wettkampf, der Niederbayernpokal, am 13,10.28 in Bad Abbach, haben die Sprungathleten des TSV schon jetzt im Auge. Schon nächste Woche startet der Trainer ein erhöhtes Intensitätsprogramm, um in diesem inzwischen deutschlandweit bekannten Pokalwettkampf eine Rolle zu spielen. (wm-)

Die Wettkampfdaten

Samstag, 29.10.2018

Schwäbische Meisterschaften auf dem Doppelminitramp

Veranstalter: Turnbezirk Schwaben

Ausrichter: TuS Geretsried

Wettkampfstätte: Sporthalle Gymnasium Geretsried

Wettkampfzeit: 11.15 - 14.20 h

270918 Annika Arzberger kl

270918 Corinna Hoppe kl

270918 Diana Raffler kl

270918 Helena Chortikoglou TSV Trampolin kl

270918 Phoenix Baumgardt kl

 
 

 

 

18.09.18

Trampolinturnen                                                                                               

 Corinna Hoppe gewinnt den Silberpokal

 Licht und Schatten beim Extertal-Cup für den TSV. Tatjana Hesse verletzt sich am letzten Trainingstag und muss passen

Akrobatische Bewegungen und das Gleiten durch die Lüfte vermitteln ein Gefühl von Leidenschaft. Für die Sprungkünstler des TSV Friedberg sind alle Wettkämpfe immer wieder tolle Herausforderungen, auf denen sie meist erfolgreiche Platzierungen verbuchen können. Am vergangenen Wochenende zeichnete sich jedoch jäh ab, wie nahe zusammen Freud und Leid bei der Teilnahme an einem auf hoher Ebene stattfindenden sportlichen Event sein können. So beim nationalen Extertal-Cup in NRW, zu dem der TSV vier seiner derzeit besten Trampolinturnerinnen entsenden wollte. Es blieb auf dramatische Weise bei drei, denn Tatjana Hesse, die die Bestenliste anführt, verletzte sich beim Abschlusstraining am Vortag des Wettkampfs. Bei der unglücklichen Landung eines schwierigen Sprungs passierte das Malheur, der Wettkampf war für Tatjana gelaufen. Sehr bitter für sie, da die Qualifikation des Teams zu den deutschen Mannschaftsmeisterschaften in Worms nun gefährdet schien. Nach 560 km Anreise am Samstag ging es am Sonntag nun für ein Sprungtrio an den Start.

Den besten Wettkampfverlauf des Trios hatte Corinna Hoppe, trotzdem war sie war am Ende etwas unglücklich, dass sie nur Zweite geworden war. Nach dem Vorkampf lag sie noch auf Platz 1. Aber ihre Konkurrentin Michelle Baumgartner vom FC Reislingen war ebenfalls sehr stark und turnte im Finale 0,8 Punkte mehr an Schwierigkeit. Coco springt normalerweise schön hoch, aber ihre Konkurrentin ebenfalls. Und von der Ausführung waren sich beide ziemlich ähnlich. Am Ende war sie jedenfalls die einzige, die mit einem Pokal heimreisen konnte. Bedauerlicherweise war es für sie der letzte Start beim Extertal-Cup, der eine Altersgrenze vorschreibt.

Anders bei Annika Arzberger, die noch vier Jahre lang starten darf. Annika hatte in ihrem Jahrgang 2002 mit drei starken Konkurrentinnen des VfL Reislingen, VfL Willich und des VfL Grasdorf zu kämpfen, die nicht zu schlagen waren. Im Finale turnte sie trotz Nackenschmerzen erstmalig den 1 ¾ Salto vorwärts in ihrer Kürübung durch. Es war eine schöne und ruhige Übung, von den Wertungsnotennoten her im Schnitt um die 7,5. Annikas Nachteil ist aber, dass die anderen alle höher turnen als sie. Daran müssen alle Friedberger noch mehr arbeiten und lernen, höher zu springen. Ideal wäre eine Sprunghöhe von sieben Metern. Trotzdem ist der vierte Platz von Annika lobens- und anerkennenswert.

Diana Raffler lag nach der Pflicht auf dem 8. Platz und damit noch auf Kurs fürs Finale. In der Kür brach sie jedoch nach 7 Sprüngen ab. Damit war der Traum vom Finale und erstmal auch der von der DMM-Quali geplatzt. Trotzdem erhielt Diana vom Kampfgericht die Chance eine weitere Übung für die DMM Quali außer Konkurrenz zu turnen. Hier turnte sie durch. Damit rettete sie dem TSV die Möglichkeit, an den DMM zu starten.
Corinna, Annika und Diana erreichten zusammen 18,2 Pkt. und überschritten so die erforderte 18,00 Mindestpunktzahl als Qualifikationsgrenze. Durch den Ausfall von Tatjana Hesse ist Trainer Christian Groß nun auf der Suche nach einer vierten Aktiven, die das Team zur Deutschen Mannschaftsmeisterschaft komplettieren soll. (wm-)

Trotz einigem Pech beim Extertal-Cup 2018 gelang es dem TSV Sprungtrio mit Diana Raffler, Corinna Hoppe und Annika Arzberger die Qualifikation zur deutschen Mannschaftsmeisterschaft zu erlangen. Mit dabei Trainer Christian Groß und Betreuerin Amelie Riske.

Foto: Birgit Arzberger

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Den Silberpokal gewann TSV Trampolinturnerin Corinna Hoppe mit ihrer fantastischen Übung beim Extertal-Cup 2018 in Nordrhein-Westfalen

Foto: Birgit Arzberger

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11.09.18

Trampolinturnen

Den Extertal-Cup im Visier

Eine Auswahl der besten Sprungakrobaten des TSV nimmt an Deutschlands beliebtesten nationalen Pokalwettkampf in Nordrheinwestfalen teil.

Der Reiz des Neuen beflügelt die Top Trampolinturnerinnen des TSV Friedberg immer wieder. So werden die Sprungkünstlerinnen erstmals am Extertal Cup teilnehmen, zudem dieser allemal die Gelegenheit bietet, die Qualifikation zu den deutschen Mannschaftsmeisterschaften zu erlangen, zu denen es die Friedberger im Prinzip jedes Jahr schaffen. Nun nehmen sie am 15. September die weite Reise ins 560 km entfernte nordrheinwestfälische Extertal, östlich von Bielefeld, auf sich, um die Chance zu wahren, bei den „Deutschen“ zumindest im Finale dabei zu sein. Der Ortsteil Bösingfeld ist Treffpunkt der besten Trampolinturnerinnen- und turner Deutschlands und hat jahrzehntelange Tradition. Der Extertal Cup ist mit 250 teilnehmenden Sportlern, die aus genau 50 Vereinen aus ganz Deutschland kommen, als einem auf hoher Leistungsebene stattfindenden Pokalwettkampf in Deutschland bekannt, da er den Ansprüchen der Kader- und Qualikandidaten, wie auch dem Nachwuchs voll Genüge leistet. Er findet seit 1998 im 2-Jahres-Rhythmus statt, wobei der Ausrichter, der TSV Bösingfeld, (Bösingfeld ein Ortsteil von Extertal), schon an die Kapazitätsgrenzen stößt.

Mit Tatjana Hesse, Annika Arzberger, Diana Raffler und die als TSV Mitglied aus München stammende Corinna Hoppe hat der TSV Trainer Christian Groß ein Sprungquartett von erster Güte, von dem er erwarten kann, dass sich das hochgesteckte Ziel von Finale und Qualifikation realisieren lässt. Die Hauptkonkurrenten der Friedberger kommen vor allem aus dem Norden der Republik, wo Trampolinturnen einen extrem hohen Stellenwert besitzt. Das scheut aber keineswegs das bayerische Team aus der Herzogstadt, das mit schon beachtlicher Pokalerfahrung und Erfolgen aufweisen kann, der Konkurrenz Paroli zu bieten. Das bewiesen vor allem Diana Raffler und Tatjana Hesse, die beim internationalen Filderpokal im Juli dieses Jahres in Ostfildern jeweils mit Gold- und Silberpokalen die Heimreise antraten. Erklärtes Ziel vor allem von Corinna Hoppe, die den Filderpokal wegen einer Knöchelverletzung verpasste, und Annika Arzberger ist, erstmals ins Finale der besten Acht zu kommen und dabei das Ticket zu den deutschen Mannschaftsmeisterschaften am 21. Oktober 2018 in Worms, zu lösen. Bei Schwierigkeitsgraden zwischen 6,5 und 8,8 und einer Sprunghöhe von bis zu 7 Metern, gepaart mit vielfachen Doppelsalti und Schrauben in vertikaler und horizontaler Richtung, haben die Sportathletinnen des TSV Friedberg die besten Aussichten dazu.

Ende September geht es dann zu den schwäbischen Doppelminitrampmeisterschaften nach Geretsried nahe Starnberger See, bei dem die Friedberger bestrebt sind, das Heft in der Hand zu halten (wm-)

Wettkampfdaten

Trampolinturnen

Samstag/ Sonntag 15./16. September 2018

Nationaler Extertal-Cup

Veranstalter: Deutscher Turnerbund

Ausrichter: TSV Bösingfeld

Sportstätte: Großsporthalle am Schulzentrum in Estertal

Wettkampfzeit: 10.30 – 15.00 h

 TSV Trampolinturnerinnen aktuell 10.09.18

Hochgesteckte Ziele verfolgt das Trampolinteam des TSV Friedberg beim nationalen Extertal-Cup in Bösingfeld (NRW) mit von links: Tatjana Hesse, Corinna Hoppe, Diana Raffler und Annika Arzberger (nicht im Bild) Foto: Werner Miller


 

 

21.08.18

Trampolinturnen

Viele Teilnehmer beim Ferienprogramm Trampolin 2018 - Stadt Friedberg / TSV Friedberg

Stets ausgebucht und großer Andrang herrschte wiederum beim Ferienprogramm Trampolin 2018. Seit dem Jahr 2000 gibt es alljährlich im August dieses Angebot der Stadt Friedberg in Zusammenarbeit mit dem TSV Friedberg und erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit.

Hoch hinaus ging es für Kinder und Jugendliche die den Reiz der Schwerelosigkeit, wenn auch nur für kurze Momente, erleben können und mit Begeisterung daran teilnehmen. Im Gegensatz zu einem Gartentrampolin bekommen sie auf einem großen Wettkampftrampolin der Marke „Eurotramp“ von lizenzierten Trainern die richtige Anleitung, wie es mit Körperspannung und Konzentration noch mehr Spass macht, meterhohe Sprünge bis zum Salto zu wagen. Knapp 100 Kinder und Jugendliche trauten sich auf diese Weise auf vier Großgeräten zu, mutige Sprünge zu riskieren. Einige davon bewiesen doch erstaunliches Talent, sodass sie nach den Sommerferien die Chance bekommen, in die Sparte Trampolinturnen der Turnabteilung des TSV aufgenommen zu werden. Da bekommen sie dann nach und nach den Schliff, dass sie später auch bei schwäbischen und bayerischen Meisterschaften des BTV den TSV Friedberg repräsentieren dürfen. Mit fünf Trainerinnen und Trainer hatten die Kids jeden Tag 3 Stunden die Gelegenheit die spektakuläre Sportart Trampolinturnen zu genießen und ihr einiges abzugewinnen. (wm-)

 

Fotos: Werner Miller

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18.07.18

Silber und Bronze für das Trampolinteam des TSV Friedberg

Drei Vizemeistertitel und sechs dritte Ränge gab es bei den Bayerischen Mannschafts- und Synchronmeisterschaften für Friedbergs Sprungathleten in der TSV Sporthalle

Auch bei sommerlichen Temperaturen verstehen es die Luftakrobaten des TSV Friedberg Höchstleistungen auf besten Geräten von Eurotramp zu bringen. So geschehen bei den Bayerischen Mannschafts- und Synchronmeisterschaften, die von der Turnabteilung des TSV am Samstag, 14. Juli ausgerichtet wurden. Eine lange Vorbereitungszeit, im forcierten Training wie auch zum minutiösen Ablauf der gut organisierten Veranstaltung, gab die Garantie für einen perfekten Ablauf eines sportlichen Trampolinevents, wie es zuletzt vor vier Jahren in Friedberg zu erleben war.

Vorstandsvorsitzender Karsten Weigl und Spartenleiter Trampolin der TSV-Turnabteilung Michael Baumgardt eröffneten den Doppelwettkampf mit den Wünschen für einen guten und verletzungsfreien Verlauf der freundschaftlichen, aber wettkampfbetonten Veranstaltung des Bayerischen Turnverbands auf hoher Leistungsebene.

Rund einhundert Teilnehmer jeden Alters zwischen 9 und 28 Jahren aus 12 der besten Vereine Bayerns fanden sich in Friedberg zum Wettbewerb schon am frühen Morgen ein, um auf Titeljagd zu gehen und in den Besitz der begehrten Medaillen zu kommen. In diesem Aufgebot ist das Team der Munich Airriders zu nennen, die durch die Perfektion ihrer Sprünge und Übungen besonders hervorstechen. Aber auch der TSV Friedberg hat sich im Lauf der Jahre in der Trampolinszene Bayerns bestens etabliert und kämpft immer um den Einzug ins Finale oder auch Titel und Podestplätze. So meldete Cheftrainer Christian Groß in diesem Jahr eine Rekordzahl von 29 Friedberger Sprungkünstlern, wie sie sonst kein Verein aufbot. Stolz konnte der Trainer auf seinen jüngsten Schülerinnen-Nachwuchs bis 13 Jahre sein, wo es ihm gelang gleich 3 Vierer-Mannschaften zu melden. Am stärksten präsentierte sich da TSV Friedberg 1 mit Phoenix Baumgardt, Helena Chortikoglou, Julina Kimmel und Emily Ullmann. Das Quartett wurde Dritte in dieser Alterklasse. Mit viel Mut gingen Sophia Engelhard, Stella Garni, Helen Häusler und Lara Quittkat (TSV Friedberg 2) ihre Sprungübungen der P 5 inklusive des Rückwärtssalto am Ende an, denn diese “Bayerischen“ waren für alle bis auf Lara ihr erster Trampolin-Wettkampf mit anderen Vereinen. Umso respektabler war ihr sechster Platz. Für den TSV Friedberg 3 mit Melissa Fehn, Letizia Fischl, Chiara Vaccara und Jennifer Yefremenko blieb es beim 7. Rang.

Spannend bis in die Haarspitzen verlief der Wettkampf der Jugendturnerinnen 14 – 16 Jahre. Da zählte der TSV Friedberg mit Laura Hillenbrand, Annika Arzberger, Anna Heiß und Sophia Maurer zum Favoritenkreis im Kampf um den Titel. Nach dem Vorkampf mit Pflicht und Kür, den der TSV Friedberg mit 10,5 Pkt. Abstand gegenüber den Verfolgern des TSV Bad Abbach gewann, deutete sich ein Sieg der Friedberger im Finale an. Da hier jedoch die Wertung bei 0 beginnt, war es ein Wettkampf der Nerven, aus dem die Bad Abbacher mit winzigen 0,09 Pkt. als Titelträger hervorgingen. Die Friedberger wurden somit bayerischer Vizemeister und waren doch die ersten Gratulanten bei ihren Bezwingern.

Chancenlos gegen die Übermacht der Munich Airriders waren die Sprungathletinnen des TSV Friedberg mit Melina Müller, Diana Raffler, Sandra Greißinger und Amelie Riske bei den Turnerinnen des Jahrgangs 2001 und älter. Topturnerin Tatjana Hesse wurde durch die Teilnahme an einer Schüler-Akademie in Braunschweig vom Wettkampf abgehalten. So schwanden doch die Aussichten auf einen Spitzenplatz im befürchtet starken Konkurrenzfeld. Trotzdem bestieg die Friedberger Gruppe, wenn auch noch hinter dem TSV Turnerbund München, als Dritte das Treppchen und holte sich die Bronzemedaille.

Riesenpech hatte Lukas Heißler, schon bayerischer Einzelmeister 2018, als er sich am Vortag der Meisterschaften beim Training eine schwere Knieverletzung zuzog und den Wettkampf als Zuschauer verfolgen musste. Sein Fehlen brachte die Mannschaft der Turner um jede Siegeschance. Trainer Christian Groß musste die Turner-Teams umgruppieren. Neben Marc Kimmel, Jahrgang 2000, ergänzten mit Florian Kristen, Johannes Lüttig und Tim Wanitschek drei bis zu 5 und 7 Jahre jüngere Schüler die Mannschaft. Am Ende wurden die Vier bayerische Vizemeister hinter der TS Bayreuth. Ein besonderer Erfolg für die drei jüngeren, die hier ihr zum Teil Debüt bei den Bayerischen Meisterschaften gaben. Auch Felix Heißler und Moritz Lachmair gaben in der zweiten Mannschaft ihr Wettkampf-Debut. Da ihre Mannschaft nach der Umgruppierung aber nicht mehr vollständig war, konnten sie über den vierten Platz nicht hinauskommen.

Nach kurzen Pause stürzten sich die Trampolinmannschaften noch einmal in einen Konkurrenzkampf der Synchronpaare, zu diesem der TSV Friedberg 11 Paare in den verschiedenen Altersklassen antreten ließ. Melissa Fehn / Chiara Vaccara hatten Premiere bei den „Bayerischen“ im Synchron unter 12 Jahren, schafften auf Anhieb den 3. Platz und verfehlten den Vizemeistertitel um knappe 1/10 Punkte. Helen Häusler / Julina Kimmel, ebenfalls als Neulinge bei „Bayerischen“ erzielten einen 4. Platz unter 9 Paaren.

Sehr knapp an Gold und Titel schrammten Diana Raffler / Phoenix Baumgardt in der Klasse der 13/14-jährigen vorbei. Fehlten doch nur 0,4 Pkt. zu Platz 2 und 0,5 Pkt. zum Sieg und Meistertitel. Doch die Friedberger freuten sich auch über den 3. Platz. Zwei weitere Friedberger Paare erreichten in dieser Klasse das Finale der besten Acht: Laura Quittkat / Emily Ullmann wurden am Ende Fünfte und Helena Chortikoglou / Letizia Fischl Sechste (von insgesamt 12 Paaren).

In der Klasse der 15/16-jährigen hatten Anna Heiß/Sophia Maurer ihren Vorjahressieg zu verteidigen. Trotz Schwierigkeit und perfekter Ausführung fehlte dem Paar letztendlich ein halber Punkt für einen erneuten Titel. So gab es noch einmal einen Vizemeister für den TSV Friedberg. Elegant und in bestechender Synchronität begannen Laura Hillenbrand / Annika Arzberger ihren Vortrag. Am Ende schlichen sich doch einige Ungleichheiten ein, sodass der zu verteidigende Vizemeistertitel des Vorjahres mit einem 4. Platz verloren ging. Katharina Einertshofer / Anna Lena Reith sprangen außerhalb des Finales auf einen 6. Rang.

Melina Müller / Amelie Riske hatten es bei den 17/18-jährigen schwer, gegen den Perfektionismus der Munich Airriders und dem Münchner Turnerbund zu bestehen. Ein dritter Platz auf dem Treppchen kam den Friedbergerinnen trotzdem nicht ungelegen.

Bei ihrer ersten Teilnahme an einer bayerischen Synchronmeisterschaft erkämpften sich die beiden Youngster Tim Wanitschek / Florian Kristen einen bewundernswerten 3. Platz und damit die Bronzemedaille. Marc Kimmel holte sich für den verletzten Lukas Heißler den Bayreuther Sebastian Schreck als Ersatz- und Synchronpartner. Unvorbereitet wurde es erstaunlicherweise noch ein 4. Platz für das Paar.

Im Großen Ganzen verliefen die bayerischen Mannschafts- und Synchronmeisterschaften für den TSV Friedberg sehr erfolgreich, wenn auch am Ende kein Meistertitel zu holen war. (wm-)

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Die Ergebnisse der Bayerischen Mannschaftsmeisterschaften im Trampolinturnen

Bayerische Mannschaftsmeisterschaft: Jugendturnerinnen -13

1. Munich-Airriders

2. TSV Kareth-Lappersdorf

3. TSV Friedberg 1 - mit Phoenix Baumgardt, Julina Kimmel, Helena Chortikoglu, Emily Ullmann

4. ATSV Kelheim

5. TSV Bad Abbach

6. TSV Friedberg 2 - mit Sophia Engelhard, Stella Garni, Helen Häusler, Lara Quittkat

7. TSV Friedberg 3 – mit Melissa FehnLetizia Fischl, Chiara Vaccara, Jennifer Yefremenko

Bayerische Mannschaftsmeisterschaft: Jugendturnerinnen 14-16

1. TSV Bad Abbach 2

2. TSV Friedberg – mit Annika Arzberger, Laura Hiollenbrand, Sophia Maurer, Anna Heiß

3. TSV Turnerbund München

Bayerische Mannschaftsmeisterschaft: Turnerinnen 17-

1. Munich-Airriders

2. TSV Turnerbund München

3. TSV Friedberg – mit Sandra Greißinger, Melina Müller Diana Raffler, Amelie Riske

Bayerische Mannschaftsmeisterschaft: Turner

1. TS Bayreuth

2. TSV Friedberg TSV Friedberg 1 – mit Marc Kimmel, Florian Kristen, Tim Wanitschek, Johannes Lüttig

3. TuS Geretsried 1

4. TSV Friedberg TSV Friedberg 2 – Felix Heißler / Moritz Lachmair

 

 

Die Ergebnisse der Bayerischen Synchronmeisterschaften im Trarmpolinturnen

 

Bayerische Synchronmeisterschaften: Jugendturnerinnen -12

  1. Sengpiel, Tabea Munich-Airriders Wöll, Bettina Munich-Airriders
  2. Jackermeier, Sara (TSV Bad Abbach) Hoffmann, Liv (FTM Blumenau)
  3. Fehn, Melissa (TSV Friedberg) Vaccara, Chiara (TSV Friedberg)
  4. Häusler, Helen (TSV Friedberg) Kimmel, Julina (TSV Friedberg)

 

Bayerische Synchronmeisterschaften: Jugendturnerinnen 13-14

  1. Bogers, Lotte (TV 1848 Erlangen) Tuttas, Anne (TV 1848 Erlangen)
  2. Will, Xenia (TSV Kareth-Lappersdorf) Zauner, Magdalena (TSV Kareth-Lappersdorf)
  3. Baumgardt, Phoenix (TSV Friedberg) Raffler, Diana (TSV Friedberg)
  4. Pensel, Eva (TV Burgkunstadt) Schlee, Hanna (TV Burgkunstadt)
  5. Quittkat, Lara (TSV Friedberg) Ullmann, Emily (TSV Friedberg)
  6. Chortikoglou, Helena (TSV Friedberg) Fischl, Letizia (TSV Friedberg)

Bayerische Synchronmeisterschaften: Jugendturnerinnen 15-16

 

  1. Brandl, Julia (ATSV Kelheim) Strauß, Elena (TSV Bad Abbach)
  2. Heiß, Anna (TSV Friedberg) Maurer, Sophia (TSV Friedberg)
  3. Rappaport, Ella (FTM Blumenau) Liebl, Katharina (TSV Bad Abbach)
  4. Arzberger, Annika (TSV Friedberg) Hillenbrand, Laura (TSV Friedberg)

 

Bayerische Synchronmeisterschaften: Jugendturnerinnen 17-18

  1. Stöhr, Gabriela (Munich-Airriders) Süß, Annika (Munich-Airriders)
  2. Schirk, Theresa (TSV Turnerbund München) Stettner, Laura (TSV Turnerbund München)
  3. Müller, Melina (TSV Friedberg) Riske, Amelie (TSV Friedberg)

 

Bayerische Synchronmeisterschaften: Turner 

  1. Bauschke, Joris (TS Bayreuth) Bruchmann, Louis (TS Bayreuth)
  2. Bruchmann, Sanchez (TS Bayreuth) Riedel, Christian (TS Bayreuth)
  3. Kristen, Florian (TSV Friedberg) Wanitschek, Tim (TSV Friedberg)
  4. Kimmel, Marc (TSV Friedberg) Schreck, Sebastian (TS Bayreuth)
  5. Raab, Aurelia (TV Burgkunstadt) Werner, Lea (TV Burgkunstadt)
  6. Einertshofer, Katharina (TSV Friedberg) Reith, Anna-Lena (TSV Friedberg)

 

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Das Trampolinteam des TSV Friedberg bei den Bayerischen Mannschafts- und Synchronmeisterschaften:

Von links: Laura Quittkat, Kampfrichterin Anna Lena Krüger, Kampfrichterin Sarah Krüger, Kampfrichter Christian Groß, Katharina Einertshofer, Amelie Riske, Anna Heiß, Sophia Maurer, Melina Müller, Letizia Fischl, Annika Arzberger, Laura Hillenbrand, Marc Kimmel, Johannes Lüttig, Tim Wanitschek, Florian Kristen, Lukas Heißler, vorne links: Sophia Engelhard, Stella Garni, Helen Häusler, Anna Lena Reith, Melissa Fehn, Chiara Vaccara, Julina Kimmel, Emily Ullmann, Helena Chortikoglou, Phoenix Baumgardt, Sandra Grdeißinger, Diana Raffler, Felix Heißler, es fehlt Moritz Lachmair.

 

 

 

 

 
AZ17.07.2018

Trampolinturnen

Friedberger springen zu Silber und Bronze

Schön sprang das Synchronpaar Laura Hillenbrand (vorne) und Annika Arzberger vom TSV Friedberg. Annika Arzberger holte sich im Einzelwettbewerb Platz zwei und damit den bayerischen Vizemeistertitel.
Bild: Werner Miller

Bei den bayerischen Meisterschaften nutzen die Starter des TSV 1862 ihren Heimvorteil. Sie zeigen atemberaubende Sprünge in großer Höhe.

Inge Schunter kann kaum hinsehen. Ihre Enkelin Sophia führt gerade einen waghalsigen Sprung aus. Denn sie gehört zu den Trampolinturnern des TSV Friedberg. Nach dem letzten ihrer zehn Sprünge landet Sophia sicher auf dem Trampolin. Applaus. „Zum Glück ist alles gut gegangen“, atmet Inge Schunter erleichtert auf. Ihre Angst ist nicht ganz unbegründet, schließlich turnen die Sportler komplizierte Sprungkombinationen in bis zu sieben Meter Höhe.

In der Halle des TSV Friedberg finden nach vier Jahren wieder die bayerischen Meisterschaften im Trampolinspringen statt. Die Friedberger Trampolinabteilung ist mit 29 Teilnehmern vertreten. Insgesamt sind rund 100 Teilnehmer aus ganz Bayern angereist. Erst finden die Mannschaftsmeisterschaften statt. Hier wird in dreier- bis Vierer-Teams gesprungen. Und die drei besten Wertungen zusammengerechnet.

Fünf Kampfrichter bewerten die Turnübungen auf dem Trampolin. Zusätzlich sind Sensoren an den Geräten angebracht. Diese messen, wie lange sich die Turner in der Luft befinden. Die Höhe ist ein entscheidendes Kriterium, um eine möglichst hohe Punktzahl zu erreichen. „Außerdem wird die Haltung und die Schwierigkeit der Übungen bewertet“, erklärt Christian Groß, der Cheftrainer des TSV Friedberg. Er hat heute viel zu tun. Da er neben der Organisation und als Teil der Jury natürlich für seine Turner da ist und sie anspornt.

Die jungen Turner werden außerdem von ihren mitangereisten Familienmitgliedern angespornt. Sonst ist auf Tribüne eher wenig los. Das liegt vor allem daran, dass das Trampolinspringen in Bayern als Randsportart zu betrachten ist. Und das ist schade, schließlich sind hier Turnübungen in waghalsiger Höhe zu bestaunen und dazu eine tolle Wettkampfatmosphäre.

Die Turner und vor allem Turnerinnen – diese sind hier nämlich deutlich in der Mehrzahl – scheinen eine Menge Spaß zu haben. Die Wartezeiten werden für gemeinsame Tanzeinlagen und Brotzeiten genutzt. Schließlich dauern die Meisterschaften den ganzen Tag. Die Mädchen und Buben jubeln sich gegenseitig zu und klatschen sich nach der Kür ab. Überall wuseln sie in ihren glitzernden Turntrikots umher.

Nach der Pflichtübung kommt die Kür. Und nach dieser steht fest, wer ins Finale kommt – und hier wird wieder bei Null angefangen. Die Turner verfolgen gebannt die aktuelle Rangliste, die per Beamer projiziert wird. Mal sind die Friedberger ganz vorne, mal die anderen. Wie die Favoriten von den Munich Airriders. Man habe die eine oder andere extra Trainingseinheit vor der Meisterschaft eingelegt, sagt Cheftrainer Groß. Und das sieht man. Besonders faszinierend sind die auf die Einzelspringen folgenden Synchronsprünge. Paarweise werden möglichst synchron die anspruchsvollen Übungen geturnt.

Am Ende ist es ein Zehntel, welches die Turnerinnen der Altersgruppe 14 bis 16 Jahre vom ersten Platz der Mannschaftsmeisterschaft trennt. Trainer Groß und seine Schützlinge sind trotzdem sehr zufrieden. Insgesamt holen die Friedberger Sprungkünstler dreimal Silber sowie sechsmal Bronze und versilbern sich somit ihr Wochenende.

 

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10.07.18

Vorbericht Friedberg Trampolinturnen

Bayerische Mannschafts- und Synchronmeisterschaften an einem Tag

 Der TSV Friedberg ist am Samstag Ausrichter einer Sportgroßveranstaltung. Rund 100 Sprungkünstler aus ganz Bayern haben Ambitionen auf den Titel.

 Nach langen vier Jahren gelang es der Turnabteilung des TSV Friedberg wieder bayerische Trampolinmeisterschaften als Sportgroßveranstaltung in die Herzogstadt zu holen. Nun kam grünes Licht vom Bayerischen Turnverband für die Ausrichtung von gleich zwei Veranstaltungen. Die bayerischen Mannschaftsmeisterschaften, sowie auch die Synchronmeisterschaften werden am Samstag, 14. Juli in der TSV Halle an einem Tag über die Bühne gehen. Mit ihrer Erfahrung, den organisatorischen Ablauf eines Events bestens zu bewältigen, haben die Friedberger kein Problem. Spartenleiter Michael Baumgardt sieht dem Wettkampftag sehr zuversichtlich entgegen und kann sich auf viele Helfer, die ihm zur Hand gehen, verlassen.

 Rund einhundert Meldungen gab es zu diesen Wettkämpfen. An den technischen Vorbereitungen der Geräte, es stehen vier Eurotrampoline zur Verfügung, bis hin zur kulinarischen Verpflegung bietet der TSV alles, um den Trampolinturnern- und turnerinnen Bayerns den Tag so komfortabel wie möglich zu gestalten.

Aus der Sicht von Cheftrainer Christian Groß kann sich der TSV Friedberg in eigener Halle einen gewissen Heimvorteil ausrechnen und versucht den auch zu nutzen. Friedberg tritt mit einer stolzen Zahl von 29 gemeldeten Aktiven an, die das Trainerteam einer wochenlangen und intensiven Vorbereitung, unterzog. Verschiedentlich konnten die Sprungkünstler den Schwierigkeitsgrad ihrer Kürübungen so weit steigern, dass sie in den sieben Meter hohen geschraubten Doppelrotationen ihren Höhepunkt finden, wie sie beispielsweise der Friedberger Lukas Heißler, schon als bayerischer Meister 2018 im Einzel, in seiner Kür vorweisen kann.

In drei Jahrgangsklassen werden sich die TSV Turnerinnen mit gleich fünf Teams dem Kampfgericht stellen, bei den Turnern sind es zwei. Auch im Synchronturnen kann der TSV Friedberg bei der weiblichen Jugend in vier Altersklassen mit 9 Paaren antreten, während es bei der männlichen Jugend nur zwei sind. Mit ihren mutigen, haushohen und sicheren Sprüngen versuchen die TSV Sprungkünstler der bayerischen Konkurrenz doch einiges entgegen setzen zu können. Sie sind sich jedoch bewusst, dass es schwer werden wird, Vereinen, wie den favorisierten Munich Airriders, Kontra zu bieten. Es bleibt zu hoffen, dass für die Friedberger ein oder zwei Meistertitel herausspringen, aber auch die Freude unter die ersten acht ins Finale einzuziehen, wird ihnen niemand nehmen. Ausgerechnet zu diesen Meisterschaften fehlt den Friedbergern Sprungass Tatjana Hesse, die auf einer Schüler Akademie in Braunschweig weilt. Das Team versucht trotzdem ihre Abwesenheit weitgehend zu kompensieren.

Ein Tag voller Spannung, Kampfgeist und Siegeswillen steht den TSV Springern nun bevor, die sich gerne zu Bayerns großer Trampolinfamilie zählen. Natürlich wünschen sie sich, dass möglichst viele Zuschauer und Fans die Wettkämpfe verfolgen. Spektakulär hohe Sprungkombinationen und spürbare Wettkampfatmosphäre erwarten sie allemal.  (wm-)

Wettkampfdaten.

Samstag, 14. Juli 2018

Bayerische Mannschafts- und Synchronmeisterschaften im Trampolinturnen

Veranstalter: Bayerischer Turnverband

Ausrichter: Turnabteilung des TSV Friedberg

Wettkampfstätte: Sporthalle des TSV Friedberg, Hans Böller Str. 3

Wettkampfzeit: 11.00 – 18.00 h

 

Rope Annika 100718

Rope Diana 100718

Rope Emily 100718

Rope Helena 100718

Rope Julina 100718

Rope Laura 100718

Rope Lukas 100718

Rope Marc 100718

Rope Melissa 100718

Rope Phönix 100718

 

03.07.18

 Trampolinturnen 

Freudentränen über Pokalgewinn

Beim 9. Internationalen Filderpokal im Trampolinturnen in Ostfildern-Ruit nehmen Diana Raffler und Tatjana Hesse den Gold- und Silberpokal in Empfang. Phoenix Baumgardt erobert Finalplatz sechs.

Der TSV-Friedberg ist bayernweit bereits unter den Topvereinen im Trampolinturnen und regelmäßig unter den Erstplatzierten zu finden Zunehmend kämpfen sich die Sprungathleten auch auf internationalen Wettkämpfen nach vorne, wie zuletzt beim 9. Filderpokal in Ruit bei Stuttgart, wo er am 30.06./01.07.18 zum neunten Mal stattfand und zu den Newcomern im Wettkampfzirkus gehört. Trotzdem hat es der TB Ruit bereits geschafft die Top Vereine aus Deutschland und dem umliegenden Ausland anzuziehen, wie zum Beispiel den TV Rüti aus der Schweiz. Die zweitägige Veranstaltung ist aufgeteilt in Elite und Basis. Beim Elite-Durchgang sind die Anforderungen an die Pflichtsprünge deutlich höher und die Ergebnisse zählen deswegen auch für eine Qualifikation zu den deutschen Meisterschaften

Tatjana Hesse, die Top Springerin des TSV bei den jungen Frauen, bot einen spannenden Wettkampf und hat allles gegeben und wuchs über sich hinaus. Im Finale zeigte sie ihre bisher schwierigste Kür mit vier Doppelrotationen und einer Scorewertung von 8,7. Dadurch konnte sie sich von Position drei im Vorkampf noch auf Platz zwei im Finale vorschieben. Den Cup verpasste sie aber um einen hauchdünnen zehntel Punkt gegenüber Hannah Lindermeir vom ASV Wolfartsweier. Zur Qualifikation bei den Deutschen Meisterschaften war dann doch die „Time of Flight“ nicht groß genug. Die Freude über ihren Silberpokal war bei Tatjana, wie auch bei ihrem Trainer Christian Groß, deswegen ungebrochen.

Den Wettkampf ihres Lebens lieferte aber die erst 14jährige Diana Raffler. Sie startete in der Basisgruppe und hatte 27 Konkurrentinnen aus Deutschland und der Schweiz vor sich und sprang sich schon im Vorkampf auf Platz 4 nach vorne. Diese Chance sich im Finale noch einmal zu steigern, ließ sich Diana nicht entgehen. Trotz eines nicht ganz gelungenen Sprung beim One Touch ging sie das volle Risiko eines 1 ¾ Salto mit Babyfliffis am Ende ihrer erstaunlichen Finalkür ein. Sieg und Pokalgewinn dieser außergewöhnlich talentierten jungen Sportlerin waren der Lohn bei einem Wettkampf auf international hoher Ebene. Die Freudentränen die Diana bei der Siegerehrung vergoss, die das Flair eines internationalen Wettkampfs umgab, werden ihr unvergesslich bleiben.

Phoenix Baumgardt war gesundheitlich angeschlagen, startete aber trotzdem und wählt eine leichtere Kür. Durch die guten Noten in der Pflicht und einer passablen Ausführung der Kür schaffte sie es mit Platz 5 ins Finale. Im Endergebnis musste sich Phoenix mit dem 6. Finalplatz zufrieden geben, hat sich aber zum Ziel gesetzt, beim nächsten Filderpokal mit aufs Treppchen zu kommen.

Für den TSV-Friedberg, der dieses Jahr zum ersten Mal am Filderpokal teilnahm, ist das schöne Ergebnis eines ersten, zweiten und sechsten Platzes eine hervorragende Leistung. Cheftrainer Christian Groß und die Trainer Sarah Krüger und Michael Baumgardt sind über dieses Resultat sehr erfreut, zumal es nach  Weltmeisterin im Synchron, mit Carmen Schneider in 2011, beim TSV Friedberg einen Erfolg in dieser Größenordnung bei einem internationalen Wettkampf im Trampolinturnen nicht mehr gab.

Der Filderpokal war letztendlich die Generalprobe für die TSV Trampoliner zum kommenden Wettkampf: den bayerischen Mannschafts- und Synchronmeisterschaften am 14. Juli in Friedberg (wm- , miba)

 

Die Ergebnisse des 9. Internationalen Filderpokals 2018

Elitegruppe

Jugendturnerinnen 2001 – 1997

  1. Hannah Lindermeir ASV Wolfartsweier45,655 Pkt.
  2. Tatjana Hesse TSV Friedberg45,535 Pkt.
  3. Melanie Mayer TB Ruit40,490 Pkt.

Basisgruppe

Jugendturnerinnen 2006 – 2004

  1. Diana Raffler TSV Friedberg 41,550 Pkt.
  2. Lucy Schmidt TV Rüti (Schweiz)41,380 Pkt.
  3. Vanessa Pierre TV Hechtsheim40,660 Pkt.

……6, Phoenix Baumgardt TSV Friedberg      37,890 Pkt.            

 

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Sichtlich stolz auf den Gewinn des internationalen Filderpokals 2018 ist Diana Raffler, Trampolinturnerin des TSV Friedberg.

Foto: Werner Miller

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Riskant aber letztendlich doch erfolgreich schloss Diana Raffler ihre Finalkürübung beim internationaler Filderpokal 2018 ab.

Foto: Michael Baumgardt

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Tatjana Hesse, hocherfreut über ihren Silbercup beim 9. Internationalen Filderpokal 2018 in Ruit.

Foto: Amelie Riske

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Freude auch über den 6. Finalplatz beim internationalen Filderpokal im Trampolinturnen bei Phoenix Baumgardt (rechts) und Diana Raffler.

Foto: Amelie Riske

 

 

28.06.18

Trampolinturnen

Erneute Herausforderung der Friedberger Sprungakrobaten

Zum 9. Internationalen Filderpokal im Trampolinturnen in Ruit meldet der TSV Friedberg ein wettkampfstarkes Trio

Nach dem Ostseepokal in Schleswig-Holstein hat die Friedberger Trampoliner schon wieder die Atmosphäre eines internatiolen Wettkampfs gepackt. Nun versuchen sie   am Samstag und Sonntag des 30.Juni/1.Juli erneut beim 9. Filderpokal im Trampolinturnen im württembergischen Ostfildern-Ruit, nahe Stuttgart, in der Sporthalle des TB Ruit an den –Start zu gehen. Als Landesleistungszentrum und Bundes-Olympiastützpunkt hat sich der dortige Verein einen Namen gemacht.  

Trainer Christian Groß, der ein Trio aus seinen besten weiblichen Wettkämpferinnen auswählte und meldete, hofft mit ihm auf beste Ergebnisse und einer nervenstarken Vorstellung unter hochkarätiger Konkurrenz. Mit Tatjana Hesse, Diana Raffler und Phoenix Baumgardt gehen auf hohem Niveau turnende Sportlerinnen des TSV Friedberg an den Start, die sich schon in Sörup Anfang Mai bestens geschlagen haben. „Der Reiz und die Herausforderung eines internationalen Wettkampfs ist auf jeden Fall gegeben“, meint der Trainer, denn auch da werden nicht nur die Besten Deutschlands, sondern auch aus dem europäischen Ausland erwartet. Der Filderpokal ist auf rund 160 Teilnehmer begrenzt und bleibt damit überschaubar einer Elite vorbehalten. Es erfüllt die Friedberger Sprungkünstler mit Stolz, daran teilnehmen zu dürfen. Besonders Tatjana Hesse (Jahrgang 2001) ist erpicht an diesem Cup teilzunehmen, denn hier besteht für sie die Möglichkeit die Qualifikation zu den Deutschen Meisterschaften am 29. September in Hamburg zu erreichen. Dabei wird sie in der Pflicht schon eine M10 mit der geforderten Schwierigkeit 8,2 auf das Sprungtuch legen müssen. Bei ihrer enormen Sprunghöhe von 7 Metern müsste es zu schaffen sein, zudem sie in ihrer 10teiligen Kürübung 4 Sprünge mit Doppelrotationen vorweisen kann.

Auch Nachwuchsturnerin Diana Raffler (Jahrang 2004) hat enorme Sprungqualitäten und beherrscht schon jetzt Doppelsalto, Fliffis, Rudi und 1 ¾ Salto mit Babyfliffis A im Abschluss. Schönturnerin Phoenix Baumgardt wird sich bis zu einer M 7 steigern können und versuchen beste Resultate zu erzielen.

Wünschenswertes Ziel des Friedberger Sprungtrios wäre es, das Finale unter den besten Acht zu erreichen. Mit viel Glück und einer fehlerfreien Vorstellung könnte es in Erfüllung gehen.

Begleitet und betreut wird das Trio von ihren Trainern Christian Groß, Michael Baumgardt und der Betreuerin Amelie Riske. Für den Fahrdienst nach Ruit stellen sich großzügigerweise die Eltern zur Verfügung. (wm-)

Wettkampfdaten

Samstag, 30. Juni / Sonntag 1. Juli 2018

9. internationaler Filderpokal im Trampolinturnen

Veranstalter: Schwäbischer Turnerbund

Ausrichter: TB Ruit

Wettkampfstätte: Sporthalle Ruit

Wettkampfbeginn: 11 h

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Ein talentiertes Sprungtrio des TSV Friedberg möchte beim 9. Internationalen Filderpokal im Trampolinturnen in Ruit hoch hinaus. Von links: Betreuerin Amelie Riske, Diana Raffler, Tatjana Hesse und Phoenix Baumgardt. Foto: Werner Miller

 

 

23.05.18

Trampolinturnen

International Erfahrung gesammelt

Der 27. Ostseepokal wurde für die Sprungakrobaten des TSV Friedberg zu einem harten, aber fairen Wettkampf

Relativ gut sind die Trampoliner des TSV Friedberg bei den Bayerischen Einzelmeisterschaften Meisterschaften in die neue Wettkampfsaison gestartet.

Erstmals haben sie nun beim 27. Internationalen Ostseepokal in Sörup, nahe Flensburg, teilgenommen. Einer der größten Trampolin-Wettkämpfe in Deutschland, der stets mit internationaler Teilnehmerschaft besetzt ist. An zwei Tagen wurde sowohl Einzel- als Synchron geturnt, mit der Besonderheit, dass im Synchron-Wettkampf auch Mixed Paare zugelassen waren.

Bei dem auf hoher Leistungsebene ausgetragenen Wettkampf haben sich die Sportler des TSV Friedberg dabei tapfer geschlagen und konnten bis auf mittlere Plätze vorspringen. Phoenix Baumgardt erreichte da Platz 24 in ihrer Altersklasse 11 – 14 Jahre (bei knapp 70 Teilnehmern ihrer Gruppe), mit einer schwierigen Übung der Leistungsklasse M 6, die sie zum ersten Mal im Wettkampf zeigte. Ein vermeidbarer Fehler in der Kür von Diana Raffler brachte sie um einen erreichbaren Finalplatz, der ihr durch hohe Abzüge verwehrt wurde. Es wurde nicht mehr als der 48. Platz. Annika Arzbergers Vorstellung endete mit dem 30. Platz, (45 Teilnehmer) der nach der Vorstellung ihres Trainers höher hätte ausfallen können. Die Top Springer des Vereins, Lukas Heißler und Tatiana Hesse zeigten sich anfangs von ihrer besten Seite. Im Vorkampf erreichten Sie jeweils Platz 8 für Tatjana und Platz 6 für Lukas. Das bedeutete FinaIkampf für beide. Da erwischte es jedoch Tatjana schon bei ihrem 2. Doppelsprung, den sie nicht in den Stand brachte. Der Traum vom Podestplatz platzte schnell, mit dem Resultat eines 10. Finalplatzes am Ende, jedoch relativ gut bei 31 Teilnehmern. Lukas landete hier schließlich auf Platz 8, (15 Teilnehmer) den er so akzeptieren musste.  

 Noch ungewohnt als Mixed Synchronpaar aufzutreten, sprangen Tatjana Hesse und Lukas Heißler dann auf einen 13. Platz von 18 Paaren. Hier wäre mehr möglich gewesen, in ihrer Kür schwierigere Sprünge zu zeigen, wie ursprünglich geplant.

 Unterm Strich bleibt das sportliche Resümee, dass der TSV Friedberg sich national und international behaupten kann, auch wenn die vorderen Plätze bis zum Treppchen noch weit entfernt sind. So ist eine Veranstaltung mit derart hohem Leistungsniveau nicht nur unter dem Aspekt der sportlichen Erfolge sehen. Ein Wettkampf auf internationaler Ebene bringt die jungen Menschen ebenso menschlich, wie auch persönlich weiter. Es wird hart aber fair gekämpft, es werden Freundschaften geschlossen, deshalb wird der Ostseepokal für alle Teilnehmer eine bleibende Erinnerung bleiben. Dies fängt an mit dem Respekt vor der enormen Logistik, eine beachtliche Leistung, die von dem Söruper Verein bewältigt wurde. Aber sicherlich ist der Austausch mit anderen Nationen, wie die Niederlande und Großbritannien und den vielen anderen Vereinen Deutschlands, mit die wichtigste Erinnerung und Erfahrung, von der Friedbergs Trampoliner profitierten. Die zwei Tage vor den Pfingstferien waren alle vereint in ihrer Leidenschaft für ihren Sport, das Trampolinturnen. Das Fazit der Trainer und Betreuen ist, dass der Besuch dieser Veranstaltung alleine deswegen die lange Reise wert war. (mb / wm-)

 

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Eine internationale Bewährungsprobe bestand Phoenix Baumgardt beim 27. Ostsee Cup in Sörup. Foto: Michael Baumgardt





 

 

16.05.18

Trampolinturnen

 Der TSV Friedberg startet beim Ostseepokal

 Erstmals nehmen die Trampoliner des TSV Friedberg an einem internationalen Wettkampf in Schleswig Holstein teil

Die Trampolinturnerinnen- und turner des TSV-Friedberg feiern bei vielen Meisterschaften und Pokalwettkämpfen in Bayern tolle Erfolge und Ergebnisse. Nun bekommen die Trampoliner des TSV auch einmal die Gelegenheit, sich international zu bewähren. Die auf auf hohen Leistungsniveau stehenden TSV Springer wagen dieses Jahr nun den Sprung zum internationalen Ostseepokal, der im schleswig-holsteinischen Sörup, nahe der dänischen Grenze, zum 26. Mal stattfindet. Eine Tagesreise von über 900 km steht also den Friedbergern schon am Freitag bevor, um am nächsten Tag frisch erholt ins Wettkampfgeschehen eingreifen zu können.

Der Ostseepokal zählt demnach mit zu einer der größten europäischen Begegnungen, besonders für den Trampolinnachwuchs im Spitzensport. Über 400 Teilnehmer aus ganz Deutschland und dem europäischen Ausland, wie den Niederlanden und Großbritannien, haben sich zu dem noch vor den Pfingstferien stattfindenden Event gemeldet, das für den TST Satrup, den Veranstalter und Ausrichter, schon zur Tradition geworden ist. An zwei Tagen, dem 19. Und 20. Mai 2018 dürfen sich die Besten des TSV Friedberg nun beweisen, wie sie dieser Herausforderung begegnen und auch die nervliche Belastung unter Kontrolle halten können. Entsprechend sind die Friedberger auf diesen Wettkampf vorbereitet und stehen unter Spannung, wie weit sie den Konkurrenten auf nationaler und internationaler Ebene gewachsen sind.

Betreut von den Trainern Amelie Riske und Michael Baumgardt, werden Tatjana Hesse, Annika Arzberger, Diana Raffler, Phoenix Baumgardt und Lukas Heißler, sich im Einzel- wie auch im Synchron-Wettkampf messen. Novum ist, dass Tatjana und Lukas als Mixed Paar starten und schon im Training der letzten Wochen bewiesen, dass sie synchron und besonders von der Schwierigkeit ihrer Sprünge her gut zusammenpassen und harmonieren. Auch wenn die Chancen der Friedberger auf die Eroberung des Pokals eher gering sind, so wird diese Veranstaltung für die bayerischen Teilnehmer ein Ansporn zur Höchstleistung sein. Sollte der Griff nach den Sternen zu hoch sein, wird deren Glanz bestimmt noch lange Bestand haben. Ihre Trainer und Betreuer freuen sich vor allem, dass die jungen Talente die Möglichkeit bekommen, bei einer großen und internationalen Veranstaltung dabei zu sein und sich gegebenenfalls sogar für den Bundeskader qualifizieren zu können.

Zum Ostseepokal gibt es eine Website und Trampolinfans können am Samstag ab 10 h im Internet in einem Live Stream bei YouTube unter https://sites.google.com/view/ostseepokal den Wettkampf mit den Friedberger Trampolinern live miterleben. (wm-)

 

Die Wettkampfdaten

19./20.05.2018

26. internationaler Ostseepokal im Trampolinturen

Veranstalter und Ausrichter: TST Satrup

Wettkampfstätte: Sporthalle in Sörup

Wettkampfbeginn: 10 h

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Glänzend vorbereitet auf den internationalen Ostseepokal in Schleswig-Holstein ist das Trampolin Mixed-Synchronpaar des TSV Friedberg Tatjana Hesse und Lukas Heißler

 

13.05.18

Trampolinturnen

Fortuna steht auf Friedbergs Seite

Lukas Heißler holt bei den bayerischen Einzelmeisterschaften den Titel. Diana Raffler wird bayerische Vizemeisterin und Marc Kimmel erobert Podestplatz drei. Drei undankbare vierte Plätze gab es außerdem.

Talent, Mut, Ausdauer und Trainingsfleiß sind prägnante Merkmale, denen Friedbergs Trampolinturnerinnen und Turner zu eigen sind und im Endeffekt bei wichtigen Wettkämpfen auch zum Erfolg führen können.

So geschehen bei den Bayerischen Einzelmeisterschaften und den Bayerischen Vereinsmeisterschaften, die in der Turnhalle am Roten Main in Bayreuth über die Bühne gingen. Die Erfolge der Friedberger können sich sehen lassen, gleichwohl auch Fortuna ihre Hand ein wenig mit im Spiel hatte.

Cheftrainer Christian Groß, der darauf bedacht ist, seine Schützlinge zu einem Wettkampf auf die Minute in Topform zu bringen. So gelingt es ihnen meist, auch gesetzte Ziele real umsetzten. Das funktionierte bisher tadellos. Des Trainers Sprungakrobaten eroberten bei bayerischen Meisterschaften noch immer einen oder mehrere Titel, gleich welcher Couleur, die auf der Rückreise im Handgepäck zu finden waren. Im aktuellen Fall war es Lukas Heißler (Jhrg 2001), der seine Kür im Finale mit 4 Doppelrotationen vertikal und horizontal auf den Punkt brachte und am Ende als bayerischer Meister da stand. Dazu leistete ihm der hohe Favorit Florian Schreier vom Münchner Turnerbund aber Vorschub, indem er seine Kür abbrach und Lukas den Weg nach oben frei machte.

Eine riesen Überraschung bot die erst 13jährige Diana Raffler (Jhrg 2003). Ihr offensichtlicher Ehrgeiz treibt die junge Turnerin zu Höchstleistungen, deren Lohn sie als bayerische Vizemeisterin in Empfang nahm. Der Weg zum Meistertitel wurde ihr mit 0,525 Pkt. Differenz zur Konkurrentin Hannah Rottman vom TV Aschaffenburg aber verwehrt.

Marc Kimmel lag im Vorkampf noch auf Platz zwei, trat diesen aber im Finalkampf an Sebastian Schreck von der TS Bayreuth ab, war über seine Bronzemedaille aber dennoch glücklich.

Einen Platz auf dem Podest peilten auch Annika Arzberger (Jahrg: 2002) und Phoenix Baumgardt (Jahrg:2005) an. Im Finalkampf fehlten Annika aber am Ende nur 0,235 Pkt, Phoenix mit 0,460 Pkt. Differenz, das Glück auf einen begehrten 3. Platz. Betreuerin Amelie Riske hatte da einige Tränen zu trocknen .

Auch bei Helena Chortikoglou, die trotz einer schwierigen M5, als Zehnte das Finale verpasste. Dass es nicht alle Herzogstädterin in den Finalkampf schafften, tat der Freude am Wettkampf dennoch keinen Abbruch. Auch Melina Müller (Jhg. 2001), Platz 7 und Anna Lena Reith (Jhrg. 2003), 10. Platz und Julina Kimmel (Jhrg. 2006) erging es so. Viel Pech hatten Katharina Einertshofen (Jhrg2003) Platz 16 und Emily Ullmann (Jhrg.2007), mit Platz 26, die ihre Übungen nicht zu Ende turnten.

Als zweiter Wettkampf des Tages standen noch die Bayerischen Vereinsmeisterschaften an, bei denen ein Finalkampf zu bestreiten war, zu dem dann die Wertungen des Vorkampfes von der bayerischen Einzelmeisterschaft herangezogen wurden. Friedberg 1 turnte hier mit Annika Arzberger, Diana Raffler, Sandra Greißinger (von TFM Blumenau im Zweitstartrecht), Marc Kimmel und Lukas Heißler) Mit Platz 4 fehlte da zum Meistertitel doch ein knapper Punkt. Friedberg 2 mit Phoenix Baumgardt, Helena Chortikoglou, Melina Müller, Anna Lena Reith und Katharina Einertshofer belegten einen 8. Platz.

Obwohl die Friedberger mit einem reduzierten Team antreten mussten, es fehlten doch starke Leute, wie Tatjana Hesse, Laura Hillenbrand, Anna Heiß und Sophia Maurer wegen Verletzung und aus privaten Gründen, war es ein Wettkampf, der unter dem Aspekt „erfolgreich“ eingereiht werden kann.

Schon dieses Wochenende geht ein kleines, aber starkes Team auf eine weite Reise nach Rörup in Schleswig Holstein zum internationalen Ostseepokal, bei dem die Kirschen ebenfalls sehr hoch hängen werden. (wm-)

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Das erfolgreiche Trampolinteam des TSV Friedberg bei den bayerischen Einzel- und Vereinsmeisterschaften des BTV am 12. Mai 2018 in Bayreuth

Von links: Trainerin Sarah Krüger, Anna Lena Reith, Helena Chortikoglou, Julina Kimmel, Emily Ullmann, Melina Müller, Diana Raffler, Marc Kimmel, Lukas Heißler, Sandra Greißinger (FTM München-Blumenau), Phoenix Baumgardt, Katharina Einertshofer, Annika Arzberger, Trainerin Amelie Riske, Trainerin Anna Lena Krüger, Trainer Christian Groß

 

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10.05.18

Reduziertes Team beim Start in Bayreuth

Die Bayerischen Einzelmeisterschaften im Trampolinturnen bedeuten für den TSV Friedberg eine Herausforderung

Sehr intensiv gestaltete sich das Training der Sprungakrobaten des TSV Friedberg der letzten Wochen unter Cheftrainer Christian Groß zu den Bayerischen Einzelmeisterschaften am Samstag, 12. Mai in Bayreuth. Durch unglückliche Umstände ist er gezwungen, nicht wie gewohnt, eine besonders starke Mannschaft zu diesem Wettkampf zu entsenden. Ein Sportunfall der Topturnerin Laura Hillenbrand und ein wichtiger Privattermin von Spitzenturnerin Tatjana Hesse zwingen ihn auf finalverdächtige Teilnehmer zu verzichten. Trotz eines Autounfalls mit davongetragener Verletzung, erst in den letzten Tagen, versucht die als Favoritin gehandelte Annika Arzberger zu starten. Sie steht aber unter großem Konkurrenzdruck seitens der Munich Airriders, die schwer zu schlagen sind. Ebenso fehlen den Friedbergern die Talente Anna Heiß und Sophia Maurer, die andere Termine verfolgen müssen. Beste Voraussetzungen aufs Podest zu kommen haben dennoch Lukas Heißler und Marc Kimmel, mit Sprungübungen von hohen Schwierigkeitsgraden. Nun kommt es auf die Jungendturnerinnen wie Diana Raffler, Melina Müller, Helena Chortikoglou, Katharina Einertshofer, Phoenix Baumgardt, Anna Lena Reith und Julina Kimmel darauf an, wie weit sie ihre Chancen, ins Finale zu kommen, wahrnehmen können. Gleichzeitig finden neben den Einzel- auch die bayerischen Vereinsmeisterschaften in Bayreuth statt. Hier werden die Friedberger Luftakrobaten zusätzlich von Sandra Greißinger (Freie Turnerschaft München-Blumenau) unterstützt. (wm-)

Wettkampfdaten

Samstag, 12. Mai 2018

Bayerische Einzelmeisterschaften im Trampolinturnen

und Bayerische Vereinsmeisterschaften

Veranstalter: Bayerischer Turnverband

Ausrichter: Bayreuther Turnerschaft

Wettkampfort: Bayreuth, Turnhalle am Roten Main

Wettkampfbeginn: 11.30 h

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Trotz eine Verletzung versucht Topathletin Annika Arzberger vom TSV Friedberg bei den bayerischen Einzelmeisterschaften im Trampolinturnen in Bayreuth zu starten

Foto: Werner Miller



 

04.02.18

Trampolinturnen

Tatjana Hesse holt den 4. Meistertitel in Folge

Ansonsten einiges Pech für den TSV bei den bayerischen Doppelminitramp-Meisterschaften in Straubing

Die Trampolinturner des TSV Friedberg starteten am vergangenen Samstag in die Wettkampfsaison 2018: in Straubing standen die bayerischen Meisterschaften auf dem Doppelminitrampolin auf dem Programm. Alle 11 Teilnehmer konnten ihre Trainingsleistungen erfolgreich abrufen, jedoch fehlte ihnen oft das letzte Quäntchen Glück. Insgesamt stand die Aktiven des TSV am Ende zwar sechsmal auf dem Treppchen, aber Tatjana Hesse war die einzige, die ganz oben Platz nehmen durfte.

Der Wettkampftag startete mit 11 Jugendturnerinnen in der Klasse bis 13 Jahren.
Phoenix Baumgardt leistete sich gleich im ersten von bis zu vier Durchgängen einen Landungsschnitzer, den sie im zweiten Durchgang trotz drittbester Wertung nicht mehr wett machen konnte. Als Neunte verpasste sie das Finale (also die Durchgänge drei und vier) um 5 Zehntel. Ihre Vereinskameradin Helena Chortikoglou erreichte das Finale als Siebte und kämpfte sich dort noch auf Platz 4 vor. Bei ihrem ersten Doppelmini-Wettkampf fehlten ihr am Ende nur 0,1 Punkte zur Bronzemedaille.

Auch bei den Jugendturnerinnen der Altersklasse 14-15 waren unter sieben Athletinnen zwei Herzogstädterinnen am Start. Katharina Einertshofer hatte bei ihrem ebenfalls ersten Doppelmini-Wettkampf ähnliches Pech wie Helena: auch sie wurde schließlich Vierte mit 0,2 Punkten Rückstand auf Platz 3. Diana Raffler war 2017 noch Fünfte geworden. Heuer machte sie es besser und holte sich die Silbermedaille.

Mit insgesamt 4 Friedberger Jugendturnerinnen (von insgesamt 8) war die Alterklasse 16-18 eigentlich fest in der Hand des TSV; ein Friedberger Trio auf dem Treppchen wäre nach den letztjährigen Resultaten möglich gewesen. Leider lief es nicht optimal. Sophia Maurer und Anna Heiß, beide im Vorjahr noch auf dem Treppchen, hatten als Jüngste in dieser Klasse einen schweren Stand. Sie erreichten zwar die beiden Finaldurchgänge, mussten sich dort aber letztendlich aufgrund kleinerer Unsicherheiten mit den Plätzen 5 und 6 zufrieden geben. Routinier Tatjana Hesse machte es besser: sie turnte neue Höchstschwierigkeiten und zeigte als einzige dieser Klasse einen Doppelsalto. Dafür wurde sie in fast jedem Durchgang mit der höchsten Punktzahl belohnt und musste sich nur einmal ihrer Vereinskameradin Laura Hillenbrand geschlagen geben. Wer den Trainingsaufwand nicht kennt, musste den Eindruck haben, dass sie den vierten bayerischen Meistertitel in Folge spielend leicht errang. In Wirklichkeit war sie mit höchster Konzentration bei der Sache, denn das schmale Doppelminitrampolin verzeiht keine Leichtsinnsfehler. Das musste auch Laura erfahren, die sich durch einen Landungsfehler bei der allerletzten Landung um die Silbermedaille brachte und so mit Bronze vorlieb nehmen musste.

Bei den Turnerinnen ab 19 Jahren waren nach kurzfristigen Absagen nur drei Aktive am Start. In einem trotzdem sehr spannenden und engen Wettkampf waren die beiden Friedbergerinnen höflich und ließen Maria Stübinger aus Kulmbach knapp den Vortritt. So wurden Corinna Hoppe Zweite und Trainerin Jessica Pilz Dritte.

Als einziger männlicher Turner vertrat Lukas Heißler in der Altersklasse ab 16 Jahren die Farben des TSV. Wie im Vorjahr konnte er mit den durchwegs älteren Konkurrenten mithalten und wurde wieder mit Bronze belohnt, nur zwei Zehntel hinter dem Straubinger Trainer Dimitrij Knauer. Dessen Schützling Anton Räß, ein WM-Aspirant, war wieder einmal nicht zu schlagen: er zeigte mit seinen Höchstschwierigkeiten, was auf dem kleinen Trampolin alles möglich ist und erhielt dafür in jedem Durchgang die Höchstwertungen.

Ganz am Ende des Wettkampftags wurde noch ein Mannschaftsmeister gesucht, und zwar alters- und geschlechtsübergreifend. Mit Anton Räß und seinem Trainer waren die Straubinger hier eine Klasse für sich und holten sich diesen Titel verdient. Die Friedberger schickte hier - nach Jahren der Abstinenz von diesem Mannschaftswettkampf - heuer gleich zwei Mannschaften ins Feld. Aufgrund der Resultate der Einzelwettkämpfe lagen diese vor dem Mannschaftsfinale tatsächlich auf den Plätzen 2 und 3. Letztendlich zählt aber nur die Wertung im Finale, was die Spannung erhöhen soll. TSV Friedberg I mit Laura Hillenbrand, Jessica Pilz, Tatjana Hesse und Lukas Heißler konnte dem Druck standhalten und sicherte sich hinter den Straubingern die Silbermedaille. Mit einem perfekten Doppelsalto-Durchgang holte sich Lukas hier die Tageshöchstwertung aller Friedberger Aktiven. TSV Friedberg II mit Corinna Hoppe, Diana Raffler, Anna Heiß und Sophia Maurer leistete sich dagegen kleine Unsicherheiten, was einmal mehr mit diesmal 0,3 Punkten Rückstand auf Burgkunstadt den Platz auf dem Treppchen kostete.

Trotz der geschilderten Wermutstropfen waren alle Friedberger Trainer mit ihren Schützlingen sehr zufrieden, schließlich mussten Sarah Krüger, Michael Baumgardt und Christian Groß - alle drei an diesem Tag auch als Kampfrichter aktiv - keinen einzigen Übungsabbruch verzeichnen und - noch wichtiger - keine Verletzung beklagen. (Bericht: Christian Groß, Fotos: Nicole Hillenbrand)

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Ein erfolgreiches, aber auch vom Pech begleitetes Trampolinteam des TSV Friedberg bei den bayerischen Meisterschaften auf dem Doppelminitrampolin in Straubing

Von links: Diana Raffler, Helena Chortikoglou, Tatjana Hesse, Laura Hillenbrand, Lukas Heißler, Jessica Pilz, Corinna Hoppe, Katharina Einertshofer, Phoenix Baumgardt. Vorne links: Trainer :Christian Groß, Sophia Maurer, Anna Heiß