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18.07.18

Silber und Bronze für das Trampolinteam des TSV Friedberg

Drei Vizemeistertitel und sechs dritte Ränge gab es bei den Bayerischen Mannschafts- und Synchronmeisterschaften für Friedbergs Sprungathleten in der TSV Sporthalle

Auch bei sommerlichen Temperaturen verstehen es die Luftakrobaten des TSV Friedberg Höchstleistungen auf besten Geräten von Eurotramp zu bringen. So geschehen bei den Bayerischen Mannschafts- und Synchronmeisterschaften, die von der Turnabteilung des TSV am Samstag, 14. Juli ausgerichtet wurden. Eine lange Vorbereitungszeit, im forcierten Training wie auch zum minutiösen Ablauf der gut organisierten Veranstaltung, gab die Garantie für einen perfekten Ablauf eines sportlichen Trampolinevents, wie es zuletzt vor vier Jahren in Friedberg zu erleben war.

Vorstandsvorsitzender Karsten Weigl und Spartenleiter Trampolin der TSV-Turnabteilung Michael Baumgardt eröffneten den Doppelwettkampf mit den Wünschen für einen guten und verletzungsfreien Verlauf der freundschaftlichen, aber wettkampfbetonten Veranstaltung des Bayerischen Turnverbands auf hoher Leistungsebene.

Rund einhundert Teilnehmer jeden Alters zwischen 9 und 28 Jahren aus 12 der besten Vereine Bayerns fanden sich in Friedberg zum Wettbewerb schon am frühen Morgen ein, um auf Titeljagd zu gehen und in den Besitz der begehrten Medaillen zu kommen. In diesem Aufgebot ist das Team der Munich Airriders zu nennen, die durch die Perfektion ihrer Sprünge und Übungen besonders hervorstechen. Aber auch der TSV Friedberg hat sich im Lauf der Jahre in der Trampolinszene Bayerns bestens etabliert und kämpft immer um den Einzug ins Finale oder auch Titel und Podestplätze. So meldete Cheftrainer Christian Groß in diesem Jahr eine Rekordzahl von 29 Friedberger Sprungkünstlern, wie sie sonst kein Verein aufbot. Stolz konnte der Trainer auf seinen jüngsten Schülerinnen-Nachwuchs bis 13 Jahre sein, wo es ihm gelang gleich 3 Vierer-Mannschaften zu melden. Am stärksten präsentierte sich da TSV Friedberg 1 mit Phoenix Baumgardt, Helena Chortikoglou, Julina Kimmel und Emily Ullmann. Das Quartett wurde Dritte in dieser Alterklasse. Mit viel Mut gingen Sophia Engelhard, Stella Garni, Helen Häusler und Lara Quittkat (TSV Friedberg 2) ihre Sprungübungen der P 5 inklusive des Rückwärtssalto am Ende an, denn diese “Bayerischen“ waren für alle bis auf Lara ihr erster Trampolin-Wettkampf mit anderen Vereinen. Umso respektabler war ihr sechster Platz. Für den TSV Friedberg 3 mit Melissa Fehn, Letizia Fischl, Chiara Vaccara und Jennifer Yefremenko blieb es beim 7. Rang.

Spannend bis in die Haarspitzen verlief der Wettkampf der Jugendturnerinnen 14 – 16 Jahre. Da zählte der TSV Friedberg mit Laura Hillenbrand, Annika Arzberger, Anna Heiß und Sophia Maurer zum Favoritenkreis im Kampf um den Titel. Nach dem Vorkampf mit Pflicht und Kür, den der TSV Friedberg mit 10,5 Pkt. Abstand gegenüber den Verfolgern des TSV Bad Abbach gewann, deutete sich ein Sieg der Friedberger im Finale an. Da hier jedoch die Wertung bei 0 beginnt, war es ein Wettkampf der Nerven, aus dem die Bad Abbacher mit winzigen 0,09 Pkt. als Titelträger hervorgingen. Die Friedberger wurden somit bayerischer Vizemeister und waren doch die ersten Gratulanten bei ihren Bezwingern.

Chancenlos gegen die Übermacht der Munich Airriders waren die Sprungathletinnen des TSV Friedberg mit Melina Müller, Diana Raffler, Sandra Greißinger und Amelie Riske bei den Turnerinnen des Jahrgangs 2001 und älter. Topturnerin Tatjana Hesse wurde durch die Teilnahme an einer Schüler-Akademie in Braunschweig vom Wettkampf abgehalten. So schwanden doch die Aussichten auf einen Spitzenplatz im befürchtet starken Konkurrenzfeld. Trotzdem bestieg die Friedberger Gruppe, wenn auch noch hinter dem TSV Turnerbund München, als Dritte das Treppchen und holte sich die Bronzemedaille.

Riesenpech hatte Lukas Heißler, schon bayerischer Einzelmeister 2018, als er sich am Vortag der Meisterschaften beim Training eine schwere Knieverletzung zuzog und den Wettkampf als Zuschauer verfolgen musste. Sein Fehlen brachte die Mannschaft der Turner um jede Siegeschance. Trainer Christian Groß musste die Turner-Teams umgruppieren. Neben Marc Kimmel, Jahrgang 2000, ergänzten mit Florian Kristen, Johannes Lüttig und Tim Wanitschek drei bis zu 5 und 7 Jahre jüngere Schüler die Mannschaft. Am Ende wurden die Vier bayerische Vizemeister hinter der TS Bayreuth. Ein besonderer Erfolg für die drei jüngeren, die hier ihr zum Teil Debüt bei den Bayerischen Meisterschaften gaben. Auch Felix Heißler und Moritz Lachmair gaben in der zweiten Mannschaft ihr Wettkampf-Debut. Da ihre Mannschaft nach der Umgruppierung aber nicht mehr vollständig war, konnten sie über den vierten Platz nicht hinauskommen.

Nach kurzen Pause stürzten sich die Trampolinmannschaften noch einmal in einen Konkurrenzkampf der Synchronpaare, zu diesem der TSV Friedberg 11 Paare in den verschiedenen Altersklassen antreten ließ. Melissa Fehn / Chiara Vaccara hatten Premiere bei den „Bayerischen“ im Synchron unter 12 Jahren, schafften auf Anhieb den 3. Platz und verfehlten den Vizemeistertitel um knappe 1/10 Punkte. Helen Häusler / Julina Kimmel, ebenfalls als Neulinge bei „Bayerischen“ erzielten einen 4. Platz unter 9 Paaren.

Sehr knapp an Gold und Titel schrammten Diana Raffler / Phoenix Baumgardt in der Klasse der 13/14-jährigen vorbei. Fehlten doch nur 0,4 Pkt. zu Platz 2 und 0,5 Pkt. zum Sieg und Meistertitel. Doch die Friedberger freuten sich auch über den 3. Platz. Zwei weitere Friedberger Paare erreichten in dieser Klasse das Finale der besten Acht: Laura Quittkat / Emily Ullmann wurden am Ende Fünfte und Helena Chortikoglou / Letizia Fischl Sechste (von insgesamt 12 Paaren).

In der Klasse der 15/16-jährigen hatten Anna Heiß/Sophia Maurer ihren Vorjahressieg zu verteidigen. Trotz Schwierigkeit und perfekter Ausführung fehlte dem Paar letztendlich ein halber Punkt für einen erneuten Titel. So gab es noch einmal einen Vizemeister für den TSV Friedberg. Elegant und in bestechender Synchronität begannen Laura Hillenbrand / Annika Arzberger ihren Vortrag. Am Ende schlichen sich doch einige Ungleichheiten ein, sodass der zu verteidigende Vizemeistertitel des Vorjahres mit einem 4. Platz verloren ging. Katharina Einertshofer / Anna Lena Reith sprangen außerhalb des Finales auf einen 6. Rang.

Melina Müller / Amelie Riske hatten es bei den 17/18-jährigen schwer, gegen den Perfektionismus der Munich Airriders und dem Münchner Turnerbund zu bestehen. Ein dritter Platz auf dem Treppchen kam den Friedbergerinnen trotzdem nicht ungelegen.

Bei ihrer ersten Teilnahme an einer bayerischen Synchronmeisterschaft erkämpften sich die beiden Youngster Tim Wanitschek / Florian Kristen einen bewundernswerten 3. Platz und damit die Bronzemedaille. Marc Kimmel holte sich für den verletzten Lukas Heißler den Bayreuther Sebastian Schreck als Ersatz- und Synchronpartner. Unvorbereitet wurde es erstaunlicherweise noch ein 4. Platz für das Paar.

Im Großen Ganzen verliefen die bayerischen Mannschafts- und Synchronmeisterschaften für den TSV Friedberg sehr erfolgreich, wenn auch am Ende kein Meistertitel zu holen war. (wm-)

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Die Ergebnisse der Bayerischen Mannschaftsmeisterschaften im Trampolinturnen

Bayerische Mannschaftsmeisterschaft: Jugendturnerinnen -13

1. Munich-Airriders

2. TSV Kareth-Lappersdorf

3. TSV Friedberg 1 - mit Phoenix Baumgardt, Julina Kimmel, Helena Chortikoglu, Emily Ullmann

4. ATSV Kelheim

5. TSV Bad Abbach

6. TSV Friedberg 2 - mit Sophia Engelhard, Stella Garni, Helen Häusler, Lara Quittkat

7. TSV Friedberg 3 – mit Melissa FehnLetizia Fischl, Chiara Vaccara, Jennifer Yefremenko

Bayerische Mannschaftsmeisterschaft: Jugendturnerinnen 14-16

1. TSV Bad Abbach 2

2. TSV Friedberg – mit Annika Arzberger, Laura Hiollenbrand, Sophia Maurer, Anna Heiß

3. TSV Turnerbund München

Bayerische Mannschaftsmeisterschaft: Turnerinnen 17-

1. Munich-Airriders

2. TSV Turnerbund München

3. TSV Friedberg – mit Sandra Greißinger, Melina Müller Diana Raffler, Amelie Riske

Bayerische Mannschaftsmeisterschaft: Turner

1. TS Bayreuth

2. TSV Friedberg TSV Friedberg 1 – mit Marc Kimmel, Florian Kristen, Tim Wanitschek, Johannes Lüttig

3. TuS Geretsried 1

4. TSV Friedberg TSV Friedberg 2 – Felix Heißler / Moritz Lachmair

 

 

Die Ergebnisse der Bayerischen Synchronmeisterschaften im Trarmpolinturnen

 

Bayerische Synchronmeisterschaften: Jugendturnerinnen -12

  1. Sengpiel, Tabea Munich-Airriders Wöll, Bettina Munich-Airriders
  2. Jackermeier, Sara (TSV Bad Abbach) Hoffmann, Liv (FTM Blumenau)
  3. Fehn, Melissa (TSV Friedberg) Vaccara, Chiara (TSV Friedberg)
  4. Häusler, Helen (TSV Friedberg) Kimmel, Julina (TSV Friedberg)

 

Bayerische Synchronmeisterschaften: Jugendturnerinnen 13-14

  1. Bogers, Lotte (TV 1848 Erlangen) Tuttas, Anne (TV 1848 Erlangen)
  2. Will, Xenia (TSV Kareth-Lappersdorf) Zauner, Magdalena (TSV Kareth-Lappersdorf)
  3. Baumgardt, Phoenix (TSV Friedberg) Raffler, Diana (TSV Friedberg)
  4. Pensel, Eva (TV Burgkunstadt) Schlee, Hanna (TV Burgkunstadt)
  5. Quittkat, Lara (TSV Friedberg) Ullmann, Emily (TSV Friedberg)
  6. Chortikoglou, Helena (TSV Friedberg) Fischl, Letizia (TSV Friedberg)

Bayerische Synchronmeisterschaften: Jugendturnerinnen 15-16

 

  1. Brandl, Julia (ATSV Kelheim) Strauß, Elena (TSV Bad Abbach)
  2. Heiß, Anna (TSV Friedberg) Maurer, Sophia (TSV Friedberg)
  3. Rappaport, Ella (FTM Blumenau) Liebl, Katharina (TSV Bad Abbach)
  4. Arzberger, Annika (TSV Friedberg) Hillenbrand, Laura (TSV Friedberg)

 

Bayerische Synchronmeisterschaften: Jugendturnerinnen 17-18

  1. Stöhr, Gabriela (Munich-Airriders) Süß, Annika (Munich-Airriders)
  2. Schirk, Theresa (TSV Turnerbund München) Stettner, Laura (TSV Turnerbund München)
  3. Müller, Melina (TSV Friedberg) Riske, Amelie (TSV Friedberg)

 

Bayerische Synchronmeisterschaften: Turner 

  1. Bauschke, Joris (TS Bayreuth) Bruchmann, Louis (TS Bayreuth)
  2. Bruchmann, Sanchez (TS Bayreuth) Riedel, Christian (TS Bayreuth)
  3. Kristen, Florian (TSV Friedberg) Wanitschek, Tim (TSV Friedberg)
  4. Kimmel, Marc (TSV Friedberg) Schreck, Sebastian (TS Bayreuth)
  5. Raab, Aurelia (TV Burgkunstadt) Werner, Lea (TV Burgkunstadt)
  6. Einertshofer, Katharina (TSV Friedberg) Reith, Anna-Lena (TSV Friedberg)

 

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Das Trampolinteam des TSV Friedberg bei den Bayerischen Mannschafts- und Synchronmeisterschaften:

Von links: Laura Quittkat, Kampfrichterin Anna Lena Krüger, Kampfrichterin Sarah Krüger, Kampfrichter Christian Groß, Katharina Einertshofer, Amelie Riske, Anna Heiß, Sophia Maurer, Melina Müller, Letizia Fischl, Annika Arzberger, Laura Hillenbrand, Marc Kimmel, Johannes Lüttig, Tim Wanitschek, Florian Kristen, Lukas Heißler, vorne links: Sophia Engelhard, Stella Garni, Helen Häusler, Anna Lena Reith, Melissa Fehn, Chiara Vaccara, Julina Kimmel, Emily Ullmann, Helena Chortikoglou, Phoenix Baumgardt, Sandra Grdeißinger, Diana Raffler, Felix Heißler, es fehlt Moritz Lachmair.

 

 

 

 

 
AZ17.07.2018

Trampolinturnen

Friedberger springen zu Silber und Bronze

Schön sprang das Synchronpaar Laura Hillenbrand (vorne) und Annika Arzberger vom TSV Friedberg. Annika Arzberger holte sich im Einzelwettbewerb Platz zwei und damit den bayerischen Vizemeistertitel.
Bild: Werner Miller

Bei den bayerischen Meisterschaften nutzen die Starter des TSV 1862 ihren Heimvorteil. Sie zeigen atemberaubende Sprünge in großer Höhe.

Inge Schunter kann kaum hinsehen. Ihre Enkelin Sophia führt gerade einen waghalsigen Sprung aus. Denn sie gehört zu den Trampolinturnern des TSV Friedberg. Nach dem letzten ihrer zehn Sprünge landet Sophia sicher auf dem Trampolin. Applaus. „Zum Glück ist alles gut gegangen“, atmet Inge Schunter erleichtert auf. Ihre Angst ist nicht ganz unbegründet, schließlich turnen die Sportler komplizierte Sprungkombinationen in bis zu sieben Meter Höhe.

In der Halle des TSV Friedberg finden nach vier Jahren wieder die bayerischen Meisterschaften im Trampolinspringen statt. Die Friedberger Trampolinabteilung ist mit 29 Teilnehmern vertreten. Insgesamt sind rund 100 Teilnehmer aus ganz Bayern angereist. Erst finden die Mannschaftsmeisterschaften statt. Hier wird in dreier- bis Vierer-Teams gesprungen. Und die drei besten Wertungen zusammengerechnet.

Fünf Kampfrichter bewerten die Turnübungen auf dem Trampolin. Zusätzlich sind Sensoren an den Geräten angebracht. Diese messen, wie lange sich die Turner in der Luft befinden. Die Höhe ist ein entscheidendes Kriterium, um eine möglichst hohe Punktzahl zu erreichen. „Außerdem wird die Haltung und die Schwierigkeit der Übungen bewertet“, erklärt Christian Groß, der Cheftrainer des TSV Friedberg. Er hat heute viel zu tun. Da er neben der Organisation und als Teil der Jury natürlich für seine Turner da ist und sie anspornt.

Die jungen Turner werden außerdem von ihren mitangereisten Familienmitgliedern angespornt. Sonst ist auf Tribüne eher wenig los. Das liegt vor allem daran, dass das Trampolinspringen in Bayern als Randsportart zu betrachten ist. Und das ist schade, schließlich sind hier Turnübungen in waghalsiger Höhe zu bestaunen und dazu eine tolle Wettkampfatmosphäre.

Die Turner und vor allem Turnerinnen – diese sind hier nämlich deutlich in der Mehrzahl – scheinen eine Menge Spaß zu haben. Die Wartezeiten werden für gemeinsame Tanzeinlagen und Brotzeiten genutzt. Schließlich dauern die Meisterschaften den ganzen Tag. Die Mädchen und Buben jubeln sich gegenseitig zu und klatschen sich nach der Kür ab. Überall wuseln sie in ihren glitzernden Turntrikots umher.

Nach der Pflichtübung kommt die Kür. Und nach dieser steht fest, wer ins Finale kommt – und hier wird wieder bei Null angefangen. Die Turner verfolgen gebannt die aktuelle Rangliste, die per Beamer projiziert wird. Mal sind die Friedberger ganz vorne, mal die anderen. Wie die Favoriten von den Munich Airriders. Man habe die eine oder andere extra Trainingseinheit vor der Meisterschaft eingelegt, sagt Cheftrainer Groß. Und das sieht man. Besonders faszinierend sind die auf die Einzelspringen folgenden Synchronsprünge. Paarweise werden möglichst synchron die anspruchsvollen Übungen geturnt.

Am Ende ist es ein Zehntel, welches die Turnerinnen der Altersgruppe 14 bis 16 Jahre vom ersten Platz der Mannschaftsmeisterschaft trennt. Trainer Groß und seine Schützlinge sind trotzdem sehr zufrieden. Insgesamt holen die Friedberger Sprungkünstler dreimal Silber sowie sechsmal Bronze und versilbern sich somit ihr Wochenende.

 

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10.07.18

Vorbericht Friedberg Trampolinturnen

Bayerische Mannschafts- und Synchronmeisterschaften an einem Tag

 Der TSV Friedberg ist am Samstag Ausrichter einer Sportgroßveranstaltung. Rund 100 Sprungkünstler aus ganz Bayern haben Ambitionen auf den Titel.

 Nach langen vier Jahren gelang es der Turnabteilung des TSV Friedberg wieder bayerische Trampolinmeisterschaften als Sportgroßveranstaltung in die Herzogstadt zu holen. Nun kam grünes Licht vom Bayerischen Turnverband für die Ausrichtung von gleich zwei Veranstaltungen. Die bayerischen Mannschaftsmeisterschaften, sowie auch die Synchronmeisterschaften werden am Samstag, 14. Juli in der TSV Halle an einem Tag über die Bühne gehen. Mit ihrer Erfahrung, den organisatorischen Ablauf eines Events bestens zu bewältigen, haben die Friedberger kein Problem. Spartenleiter Michael Baumgardt sieht dem Wettkampftag sehr zuversichtlich entgegen und kann sich auf viele Helfer, die ihm zur Hand gehen, verlassen.

 Rund einhundert Meldungen gab es zu diesen Wettkämpfen. An den technischen Vorbereitungen der Geräte, es stehen vier Eurotrampoline zur Verfügung, bis hin zur kulinarischen Verpflegung bietet der TSV alles, um den Trampolinturnern- und turnerinnen Bayerns den Tag so komfortabel wie möglich zu gestalten.

Aus der Sicht von Cheftrainer Christian Groß kann sich der TSV Friedberg in eigener Halle einen gewissen Heimvorteil ausrechnen und versucht den auch zu nutzen. Friedberg tritt mit einer stolzen Zahl von 29 gemeldeten Aktiven an, die das Trainerteam einer wochenlangen und intensiven Vorbereitung, unterzog. Verschiedentlich konnten die Sprungkünstler den Schwierigkeitsgrad ihrer Kürübungen so weit steigern, dass sie in den sieben Meter hohen geschraubten Doppelrotationen ihren Höhepunkt finden, wie sie beispielsweise der Friedberger Lukas Heißler, schon als bayerischer Meister 2018 im Einzel, in seiner Kür vorweisen kann.

In drei Jahrgangsklassen werden sich die TSV Turnerinnen mit gleich fünf Teams dem Kampfgericht stellen, bei den Turnern sind es zwei. Auch im Synchronturnen kann der TSV Friedberg bei der weiblichen Jugend in vier Altersklassen mit 9 Paaren antreten, während es bei der männlichen Jugend nur zwei sind. Mit ihren mutigen, haushohen und sicheren Sprüngen versuchen die TSV Sprungkünstler der bayerischen Konkurrenz doch einiges entgegen setzen zu können. Sie sind sich jedoch bewusst, dass es schwer werden wird, Vereinen, wie den favorisierten Munich Airriders, Kontra zu bieten. Es bleibt zu hoffen, dass für die Friedberger ein oder zwei Meistertitel herausspringen, aber auch die Freude unter die ersten acht ins Finale einzuziehen, wird ihnen niemand nehmen. Ausgerechnet zu diesen Meisterschaften fehlt den Friedbergern Sprungass Tatjana Hesse, die auf einer Schüler Akademie in Braunschweig weilt. Das Team versucht trotzdem ihre Abwesenheit weitgehend zu kompensieren.

Ein Tag voller Spannung, Kampfgeist und Siegeswillen steht den TSV Springern nun bevor, die sich gerne zu Bayerns großer Trampolinfamilie zählen. Natürlich wünschen sie sich, dass möglichst viele Zuschauer und Fans die Wettkämpfe verfolgen. Spektakulär hohe Sprungkombinationen und spürbare Wettkampfatmosphäre erwarten sie allemal.  (wm-)

Wettkampfdaten.

Samstag, 14. Juli 2018

Bayerische Mannschafts- und Synchronmeisterschaften im Trampolinturnen

Veranstalter: Bayerischer Turnverband

Ausrichter: Turnabteilung des TSV Friedberg

Wettkampfstätte: Sporthalle des TSV Friedberg, Hans Böller Str. 3

Wettkampfzeit: 11.00 – 18.00 h

 

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Rope Diana 100718

Rope Emily 100718

Rope Helena 100718

Rope Julina 100718

Rope Laura 100718

Rope Lukas 100718

Rope Marc 100718

Rope Melissa 100718

Rope Phönix 100718

 

03.07.18

 Trampolinturnen 

Freudentränen über Pokalgewinn

Beim 9. Internationalen Filderpokal im Trampolinturnen in Ostfildern-Ruit nehmen Diana Raffler und Tatjana Hesse den Gold- und Silberpokal in Empfang. Phoenix Baumgardt erobert Finalplatz sechs.

Der TSV-Friedberg ist bayernweit bereits unter den Topvereinen im Trampolinturnen und regelmäßig unter den Erstplatzierten zu finden Zunehmend kämpfen sich die Sprungathleten auch auf internationalen Wettkämpfen nach vorne, wie zuletzt beim 9. Filderpokal in Ruit bei Stuttgart, wo er am 30.06./01.07.18 zum neunten Mal stattfand und zu den Newcomern im Wettkampfzirkus gehört. Trotzdem hat es der TB Ruit bereits geschafft die Top Vereine aus Deutschland und dem umliegenden Ausland anzuziehen, wie zum Beispiel den TV Rüti aus der Schweiz. Die zweitägige Veranstaltung ist aufgeteilt in Elite und Basis. Beim Elite-Durchgang sind die Anforderungen an die Pflichtsprünge deutlich höher und die Ergebnisse zählen deswegen auch für eine Qualifikation zu den deutschen Meisterschaften

Tatjana Hesse, die Top Springerin des TSV bei den jungen Frauen, bot einen spannenden Wettkampf und hat allles gegeben und wuchs über sich hinaus. Im Finale zeigte sie ihre bisher schwierigste Kür mit vier Doppelrotationen und einer Scorewertung von 8,7. Dadurch konnte sie sich von Position drei im Vorkampf noch auf Platz zwei im Finale vorschieben. Den Cup verpasste sie aber um einen hauchdünnen zehntel Punkt gegenüber Hannah Lindermeir vom ASV Wolfartsweier. Zur Qualifikation bei den Deutschen Meisterschaften war dann doch die „Time of Flight“ nicht groß genug. Die Freude über ihren Silberpokal war bei Tatjana, wie auch bei ihrem Trainer Christian Groß, deswegen ungebrochen.

Den Wettkampf ihres Lebens lieferte aber die erst 14jährige Diana Raffler. Sie startete in der Basisgruppe und hatte 27 Konkurrentinnen aus Deutschland und der Schweiz vor sich und sprang sich schon im Vorkampf auf Platz 4 nach vorne. Diese Chance sich im Finale noch einmal zu steigern, ließ sich Diana nicht entgehen. Trotz eines nicht ganz gelungenen Sprung beim One Touch ging sie das volle Risiko eines 1 ¾ Salto mit Babyfliffis am Ende ihrer erstaunlichen Finalkür ein. Sieg und Pokalgewinn dieser außergewöhnlich talentierten jungen Sportlerin waren der Lohn bei einem Wettkampf auf international hoher Ebene. Die Freudentränen die Diana bei der Siegerehrung vergoss, die das Flair eines internationalen Wettkampfs umgab, werden ihr unvergesslich bleiben.

Phoenix Baumgardt war gesundheitlich angeschlagen, startete aber trotzdem und wählt eine leichtere Kür. Durch die guten Noten in der Pflicht und einer passablen Ausführung der Kür schaffte sie es mit Platz 5 ins Finale. Im Endergebnis musste sich Phoenix mit dem 6. Finalplatz zufrieden geben, hat sich aber zum Ziel gesetzt, beim nächsten Filderpokal mit aufs Treppchen zu kommen.

Für den TSV-Friedberg, der dieses Jahr zum ersten Mal am Filderpokal teilnahm, ist das schöne Ergebnis eines ersten, zweiten und sechsten Platzes eine hervorragende Leistung. Cheftrainer Christian Groß und die Trainer Sarah Krüger und Michael Baumgardt sind über dieses Resultat sehr erfreut, zumal es nach  Weltmeisterin im Synchron, mit Carmen Schneider in 2011, beim TSV Friedberg einen Erfolg in dieser Größenordnung bei einem internationalen Wettkampf im Trampolinturnen nicht mehr gab.

Der Filderpokal war letztendlich die Generalprobe für die TSV Trampoliner zum kommenden Wettkampf: den bayerischen Mannschafts- und Synchronmeisterschaften am 14. Juli in Friedberg (wm- , miba)

 

Die Ergebnisse des 9. Internationalen Filderpokals 2018

Elitegruppe

Jugendturnerinnen 2001 – 1997

  1. Hannah Lindermeir ASV Wolfartsweier45,655 Pkt.
  2. Tatjana Hesse TSV Friedberg45,535 Pkt.
  3. Melanie Mayer TB Ruit40,490 Pkt.

Basisgruppe

Jugendturnerinnen 2006 – 2004

  1. Diana Raffler TSV Friedberg 41,550 Pkt.
  2. Lucy Schmidt TV Rüti (Schweiz)41,380 Pkt.
  3. Vanessa Pierre TV Hechtsheim40,660 Pkt.

……6, Phoenix Baumgardt TSV Friedberg      37,890 Pkt.            

 

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Sichtlich stolz auf den Gewinn des internationalen Filderpokals 2018 ist Diana Raffler, Trampolinturnerin des TSV Friedberg.

Foto: Werner Miller

 trampo 020718 Diana Raffler Filderpokal 2018

Riskant aber letztendlich doch erfolgreich schloss Diana Raffler ihre Finalkürübung beim internationaler Filderpokal 2018 ab.

Foto: Michael Baumgardt

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Tatjana Hesse, hocherfreut über ihren Silbercup beim 9. Internationalen Filderpokal 2018 in Ruit.

Foto: Amelie Riske

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Freude auch über den 6. Finalplatz beim internationalen Filderpokal im Trampolinturnen bei Phoenix Baumgardt (rechts) und Diana Raffler.

Foto: Amelie Riske

 

 

28.06.18

Trampolinturnen

Erneute Herausforderung der Friedberger Sprungakrobaten

Zum 9. Internationalen Filderpokal im Trampolinturnen in Ruit meldet der TSV Friedberg ein wettkampfstarkes Trio

Nach dem Ostseepokal in Schleswig-Holstein hat die Friedberger Trampoliner schon wieder die Atmosphäre eines internatiolen Wettkampfs gepackt. Nun versuchen sie   am Samstag und Sonntag des 30.Juni/1.Juli erneut beim 9. Filderpokal im Trampolinturnen im württembergischen Ostfildern-Ruit, nahe Stuttgart, in der Sporthalle des TB Ruit an den –Start zu gehen. Als Landesleistungszentrum und Bundes-Olympiastützpunkt hat sich der dortige Verein einen Namen gemacht.  

Trainer Christian Groß, der ein Trio aus seinen besten weiblichen Wettkämpferinnen auswählte und meldete, hofft mit ihm auf beste Ergebnisse und einer nervenstarken Vorstellung unter hochkarätiger Konkurrenz. Mit Tatjana Hesse, Diana Raffler und Phoenix Baumgardt gehen auf hohem Niveau turnende Sportlerinnen des TSV Friedberg an den Start, die sich schon in Sörup Anfang Mai bestens geschlagen haben. „Der Reiz und die Herausforderung eines internationalen Wettkampfs ist auf jeden Fall gegeben“, meint der Trainer, denn auch da werden nicht nur die Besten Deutschlands, sondern auch aus dem europäischen Ausland erwartet. Der Filderpokal ist auf rund 160 Teilnehmer begrenzt und bleibt damit überschaubar einer Elite vorbehalten. Es erfüllt die Friedberger Sprungkünstler mit Stolz, daran teilnehmen zu dürfen. Besonders Tatjana Hesse (Jahrgang 2001) ist erpicht an diesem Cup teilzunehmen, denn hier besteht für sie die Möglichkeit die Qualifikation zu den Deutschen Meisterschaften am 29. September in Hamburg zu erreichen. Dabei wird sie in der Pflicht schon eine M10 mit der geforderten Schwierigkeit 8,2 auf das Sprungtuch legen müssen. Bei ihrer enormen Sprunghöhe von 7 Metern müsste es zu schaffen sein, zudem sie in ihrer 10teiligen Kürübung 4 Sprünge mit Doppelrotationen vorweisen kann.

Auch Nachwuchsturnerin Diana Raffler (Jahrang 2004) hat enorme Sprungqualitäten und beherrscht schon jetzt Doppelsalto, Fliffis, Rudi und 1 ¾ Salto mit Babyfliffis A im Abschluss. Schönturnerin Phoenix Baumgardt wird sich bis zu einer M 7 steigern können und versuchen beste Resultate zu erzielen.

Wünschenswertes Ziel des Friedberger Sprungtrios wäre es, das Finale unter den besten Acht zu erreichen. Mit viel Glück und einer fehlerfreien Vorstellung könnte es in Erfüllung gehen.

Begleitet und betreut wird das Trio von ihren Trainern Christian Groß, Michael Baumgardt und der Betreuerin Amelie Riske. Für den Fahrdienst nach Ruit stellen sich großzügigerweise die Eltern zur Verfügung. (wm-)

Wettkampfdaten

Samstag, 30. Juni / Sonntag 1. Juli 2018

9. internationaler Filderpokal im Trampolinturnen

Veranstalter: Schwäbischer Turnerbund

Ausrichter: TB Ruit

Wettkampfstätte: Sporthalle Ruit

Wettkampfbeginn: 11 h

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Ein talentiertes Sprungtrio des TSV Friedberg möchte beim 9. Internationalen Filderpokal im Trampolinturnen in Ruit hoch hinaus. Von links: Betreuerin Amelie Riske, Diana Raffler, Tatjana Hesse und Phoenix Baumgardt. Foto: Werner Miller

 

 

23.05.18

Trampolinturnen

International Erfahrung gesammelt

Der 27. Ostseepokal wurde für die Sprungakrobaten des TSV Friedberg zu einem harten, aber fairen Wettkampf

Relativ gut sind die Trampoliner des TSV Friedberg bei den Bayerischen Einzelmeisterschaften Meisterschaften in die neue Wettkampfsaison gestartet.

Erstmals haben sie nun beim 27. Internationalen Ostseepokal in Sörup, nahe Flensburg, teilgenommen. Einer der größten Trampolin-Wettkämpfe in Deutschland, der stets mit internationaler Teilnehmerschaft besetzt ist. An zwei Tagen wurde sowohl Einzel- als Synchron geturnt, mit der Besonderheit, dass im Synchron-Wettkampf auch Mixed Paare zugelassen waren.

Bei dem auf hoher Leistungsebene ausgetragenen Wettkampf haben sich die Sportler des TSV Friedberg dabei tapfer geschlagen und konnten bis auf mittlere Plätze vorspringen. Phoenix Baumgardt erreichte da Platz 24 in ihrer Altersklasse 11 – 14 Jahre (bei knapp 70 Teilnehmern ihrer Gruppe), mit einer schwierigen Übung der Leistungsklasse M 6, die sie zum ersten Mal im Wettkampf zeigte. Ein vermeidbarer Fehler in der Kür von Diana Raffler brachte sie um einen erreichbaren Finalplatz, der ihr durch hohe Abzüge verwehrt wurde. Es wurde nicht mehr als der 48. Platz. Annika Arzbergers Vorstellung endete mit dem 30. Platz, (45 Teilnehmer) der nach der Vorstellung ihres Trainers höher hätte ausfallen können. Die Top Springer des Vereins, Lukas Heißler und Tatiana Hesse zeigten sich anfangs von ihrer besten Seite. Im Vorkampf erreichten Sie jeweils Platz 8 für Tatjana und Platz 6 für Lukas. Das bedeutete FinaIkampf für beide. Da erwischte es jedoch Tatjana schon bei ihrem 2. Doppelsprung, den sie nicht in den Stand brachte. Der Traum vom Podestplatz platzte schnell, mit dem Resultat eines 10. Finalplatzes am Ende, jedoch relativ gut bei 31 Teilnehmern. Lukas landete hier schließlich auf Platz 8, (15 Teilnehmer) den er so akzeptieren musste.  

 Noch ungewohnt als Mixed Synchronpaar aufzutreten, sprangen Tatjana Hesse und Lukas Heißler dann auf einen 13. Platz von 18 Paaren. Hier wäre mehr möglich gewesen, in ihrer Kür schwierigere Sprünge zu zeigen, wie ursprünglich geplant.

 Unterm Strich bleibt das sportliche Resümee, dass der TSV Friedberg sich national und international behaupten kann, auch wenn die vorderen Plätze bis zum Treppchen noch weit entfernt sind. So ist eine Veranstaltung mit derart hohem Leistungsniveau nicht nur unter dem Aspekt der sportlichen Erfolge sehen. Ein Wettkampf auf internationaler Ebene bringt die jungen Menschen ebenso menschlich, wie auch persönlich weiter. Es wird hart aber fair gekämpft, es werden Freundschaften geschlossen, deshalb wird der Ostseepokal für alle Teilnehmer eine bleibende Erinnerung bleiben. Dies fängt an mit dem Respekt vor der enormen Logistik, eine beachtliche Leistung, die von dem Söruper Verein bewältigt wurde. Aber sicherlich ist der Austausch mit anderen Nationen, wie die Niederlande und Großbritannien und den vielen anderen Vereinen Deutschlands, mit die wichtigste Erinnerung und Erfahrung, von der Friedbergs Trampoliner profitierten. Die zwei Tage vor den Pfingstferien waren alle vereint in ihrer Leidenschaft für ihren Sport, das Trampolinturnen. Das Fazit der Trainer und Betreuen ist, dass der Besuch dieser Veranstaltung alleine deswegen die lange Reise wert war. (mb / wm-)

 

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Eine internationale Bewährungsprobe bestand Phoenix Baumgardt beim 27. Ostsee Cup in Sörup. Foto: Michael Baumgardt





 

 

16.05.18

Trampolinturnen

 Der TSV Friedberg startet beim Ostseepokal

 Erstmals nehmen die Trampoliner des TSV Friedberg an einem internationalen Wettkampf in Schleswig Holstein teil

Die Trampolinturnerinnen- und turner des TSV-Friedberg feiern bei vielen Meisterschaften und Pokalwettkämpfen in Bayern tolle Erfolge und Ergebnisse. Nun bekommen die Trampoliner des TSV auch einmal die Gelegenheit, sich international zu bewähren. Die auf auf hohen Leistungsniveau stehenden TSV Springer wagen dieses Jahr nun den Sprung zum internationalen Ostseepokal, der im schleswig-holsteinischen Sörup, nahe der dänischen Grenze, zum 26. Mal stattfindet. Eine Tagesreise von über 900 km steht also den Friedbergern schon am Freitag bevor, um am nächsten Tag frisch erholt ins Wettkampfgeschehen eingreifen zu können.

Der Ostseepokal zählt demnach mit zu einer der größten europäischen Begegnungen, besonders für den Trampolinnachwuchs im Spitzensport. Über 400 Teilnehmer aus ganz Deutschland und dem europäischen Ausland, wie den Niederlanden und Großbritannien, haben sich zu dem noch vor den Pfingstferien stattfindenden Event gemeldet, das für den TST Satrup, den Veranstalter und Ausrichter, schon zur Tradition geworden ist. An zwei Tagen, dem 19. Und 20. Mai 2018 dürfen sich die Besten des TSV Friedberg nun beweisen, wie sie dieser Herausforderung begegnen und auch die nervliche Belastung unter Kontrolle halten können. Entsprechend sind die Friedberger auf diesen Wettkampf vorbereitet und stehen unter Spannung, wie weit sie den Konkurrenten auf nationaler und internationaler Ebene gewachsen sind.

Betreut von den Trainern Amelie Riske und Michael Baumgardt, werden Tatjana Hesse, Annika Arzberger, Diana Raffler, Phoenix Baumgardt und Lukas Heißler, sich im Einzel- wie auch im Synchron-Wettkampf messen. Novum ist, dass Tatjana und Lukas als Mixed Paar starten und schon im Training der letzten Wochen bewiesen, dass sie synchron und besonders von der Schwierigkeit ihrer Sprünge her gut zusammenpassen und harmonieren. Auch wenn die Chancen der Friedberger auf die Eroberung des Pokals eher gering sind, so wird diese Veranstaltung für die bayerischen Teilnehmer ein Ansporn zur Höchstleistung sein. Sollte der Griff nach den Sternen zu hoch sein, wird deren Glanz bestimmt noch lange Bestand haben. Ihre Trainer und Betreuer freuen sich vor allem, dass die jungen Talente die Möglichkeit bekommen, bei einer großen und internationalen Veranstaltung dabei zu sein und sich gegebenenfalls sogar für den Bundeskader qualifizieren zu können.

Zum Ostseepokal gibt es eine Website und Trampolinfans können am Samstag ab 10 h im Internet in einem Live Stream bei YouTube unter https://sites.google.com/view/ostseepokal den Wettkampf mit den Friedberger Trampolinern live miterleben. (wm-)

 

Die Wettkampfdaten

19./20.05.2018

26. internationaler Ostseepokal im Trampolinturen

Veranstalter und Ausrichter: TST Satrup

Wettkampfstätte: Sporthalle in Sörup

Wettkampfbeginn: 10 h

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Glänzend vorbereitet auf den internationalen Ostseepokal in Schleswig-Holstein ist das Trampolin Mixed-Synchronpaar des TSV Friedberg Tatjana Hesse und Lukas Heißler

 

13.05.18

Trampolinturnen

Fortuna steht auf Friedbergs Seite

Lukas Heißler holt bei den bayerischen Einzelmeisterschaften den Titel. Diana Raffler wird bayerische Vizemeisterin und Marc Kimmel erobert Podestplatz drei. Drei undankbare vierte Plätze gab es außerdem.

Talent, Mut, Ausdauer und Trainingsfleiß sind prägnante Merkmale, denen Friedbergs Trampolinturnerinnen und Turner zu eigen sind und im Endeffekt bei wichtigen Wettkämpfen auch zum Erfolg führen können.

So geschehen bei den Bayerischen Einzelmeisterschaften und den Bayerischen Vereinsmeisterschaften, die in der Turnhalle am Roten Main in Bayreuth über die Bühne gingen. Die Erfolge der Friedberger können sich sehen lassen, gleichwohl auch Fortuna ihre Hand ein wenig mit im Spiel hatte.

Cheftrainer Christian Groß, der darauf bedacht ist, seine Schützlinge zu einem Wettkampf auf die Minute in Topform zu bringen. So gelingt es ihnen meist, auch gesetzte Ziele real umsetzten. Das funktionierte bisher tadellos. Des Trainers Sprungakrobaten eroberten bei bayerischen Meisterschaften noch immer einen oder mehrere Titel, gleich welcher Couleur, die auf der Rückreise im Handgepäck zu finden waren. Im aktuellen Fall war es Lukas Heißler (Jhrg 2001), der seine Kür im Finale mit 4 Doppelrotationen vertikal und horizontal auf den Punkt brachte und am Ende als bayerischer Meister da stand. Dazu leistete ihm der hohe Favorit Florian Schreier vom Münchner Turnerbund aber Vorschub, indem er seine Kür abbrach und Lukas den Weg nach oben frei machte.

Eine riesen Überraschung bot die erst 13jährige Diana Raffler (Jhrg 2003). Ihr offensichtlicher Ehrgeiz treibt die junge Turnerin zu Höchstleistungen, deren Lohn sie als bayerische Vizemeisterin in Empfang nahm. Der Weg zum Meistertitel wurde ihr mit 0,525 Pkt. Differenz zur Konkurrentin Hannah Rottman vom TV Aschaffenburg aber verwehrt.

Marc Kimmel lag im Vorkampf noch auf Platz zwei, trat diesen aber im Finalkampf an Sebastian Schreck von der TS Bayreuth ab, war über seine Bronzemedaille aber dennoch glücklich.

Einen Platz auf dem Podest peilten auch Annika Arzberger (Jahrg: 2002) und Phoenix Baumgardt (Jahrg:2005) an. Im Finalkampf fehlten Annika aber am Ende nur 0,235 Pkt, Phoenix mit 0,460 Pkt. Differenz, das Glück auf einen begehrten 3. Platz. Betreuerin Amelie Riske hatte da einige Tränen zu trocknen .

Auch bei Helena Chortikoglou, die trotz einer schwierigen M5, als Zehnte das Finale verpasste. Dass es nicht alle Herzogstädterin in den Finalkampf schafften, tat der Freude am Wettkampf dennoch keinen Abbruch. Auch Melina Müller (Jhg. 2001), Platz 7 und Anna Lena Reith (Jhrg. 2003), 10. Platz und Julina Kimmel (Jhrg. 2006) erging es so. Viel Pech hatten Katharina Einertshofen (Jhrg2003) Platz 16 und Emily Ullmann (Jhrg.2007), mit Platz 26, die ihre Übungen nicht zu Ende turnten.

Als zweiter Wettkampf des Tages standen noch die Bayerischen Vereinsmeisterschaften an, bei denen ein Finalkampf zu bestreiten war, zu dem dann die Wertungen des Vorkampfes von der bayerischen Einzelmeisterschaft herangezogen wurden. Friedberg 1 turnte hier mit Annika Arzberger, Diana Raffler, Sandra Greißinger (von TFM Blumenau im Zweitstartrecht), Marc Kimmel und Lukas Heißler) Mit Platz 4 fehlte da zum Meistertitel doch ein knapper Punkt. Friedberg 2 mit Phoenix Baumgardt, Helena Chortikoglou, Melina Müller, Anna Lena Reith und Katharina Einertshofer belegten einen 8. Platz.

Obwohl die Friedberger mit einem reduzierten Team antreten mussten, es fehlten doch starke Leute, wie Tatjana Hesse, Laura Hillenbrand, Anna Heiß und Sophia Maurer wegen Verletzung und aus privaten Gründen, war es ein Wettkampf, der unter dem Aspekt „erfolgreich“ eingereiht werden kann.

Schon dieses Wochenende geht ein kleines, aber starkes Team auf eine weite Reise nach Rörup in Schleswig Holstein zum internationalen Ostseepokal, bei dem die Kirschen ebenfalls sehr hoch hängen werden. (wm-)

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Das erfolgreiche Trampolinteam des TSV Friedberg bei den bayerischen Einzel- und Vereinsmeisterschaften des BTV am 12. Mai 2018 in Bayreuth

Von links: Trainerin Sarah Krüger, Anna Lena Reith, Helena Chortikoglou, Julina Kimmel, Emily Ullmann, Melina Müller, Diana Raffler, Marc Kimmel, Lukas Heißler, Sandra Greißinger (FTM München-Blumenau), Phoenix Baumgardt, Katharina Einertshofer, Annika Arzberger, Trainerin Amelie Riske, Trainerin Anna Lena Krüger, Trainer Christian Groß

 

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10.05.18

Reduziertes Team beim Start in Bayreuth

Die Bayerischen Einzelmeisterschaften im Trampolinturnen bedeuten für den TSV Friedberg eine Herausforderung

Sehr intensiv gestaltete sich das Training der Sprungakrobaten des TSV Friedberg der letzten Wochen unter Cheftrainer Christian Groß zu den Bayerischen Einzelmeisterschaften am Samstag, 12. Mai in Bayreuth. Durch unglückliche Umstände ist er gezwungen, nicht wie gewohnt, eine besonders starke Mannschaft zu diesem Wettkampf zu entsenden. Ein Sportunfall der Topturnerin Laura Hillenbrand und ein wichtiger Privattermin von Spitzenturnerin Tatjana Hesse zwingen ihn auf finalverdächtige Teilnehmer zu verzichten. Trotz eines Autounfalls mit davongetragener Verletzung, erst in den letzten Tagen, versucht die als Favoritin gehandelte Annika Arzberger zu starten. Sie steht aber unter großem Konkurrenzdruck seitens der Munich Airriders, die schwer zu schlagen sind. Ebenso fehlen den Friedbergern die Talente Anna Heiß und Sophia Maurer, die andere Termine verfolgen müssen. Beste Voraussetzungen aufs Podest zu kommen haben dennoch Lukas Heißler und Marc Kimmel, mit Sprungübungen von hohen Schwierigkeitsgraden. Nun kommt es auf die Jungendturnerinnen wie Diana Raffler, Melina Müller, Helena Chortikoglou, Katharina Einertshofer, Phoenix Baumgardt, Anna Lena Reith und Julina Kimmel darauf an, wie weit sie ihre Chancen, ins Finale zu kommen, wahrnehmen können. Gleichzeitig finden neben den Einzel- auch die bayerischen Vereinsmeisterschaften in Bayreuth statt. Hier werden die Friedberger Luftakrobaten zusätzlich von Sandra Greißinger (Freie Turnerschaft München-Blumenau) unterstützt. (wm-)

Wettkampfdaten

Samstag, 12. Mai 2018

Bayerische Einzelmeisterschaften im Trampolinturnen

und Bayerische Vereinsmeisterschaften

Veranstalter: Bayerischer Turnverband

Ausrichter: Bayreuther Turnerschaft

Wettkampfort: Bayreuth, Turnhalle am Roten Main

Wettkampfbeginn: 11.30 h

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Trotz eine Verletzung versucht Topathletin Annika Arzberger vom TSV Friedberg bei den bayerischen Einzelmeisterschaften im Trampolinturnen in Bayreuth zu starten

Foto: Werner Miller



 

04.02.18

Trampolinturnen

Tatjana Hesse holt den 4. Meistertitel in Folge

Ansonsten einiges Pech für den TSV bei den bayerischen Doppelminitramp-Meisterschaften in Straubing

Die Trampolinturner des TSV Friedberg starteten am vergangenen Samstag in die Wettkampfsaison 2018: in Straubing standen die bayerischen Meisterschaften auf dem Doppelminitrampolin auf dem Programm. Alle 11 Teilnehmer konnten ihre Trainingsleistungen erfolgreich abrufen, jedoch fehlte ihnen oft das letzte Quäntchen Glück. Insgesamt stand die Aktiven des TSV am Ende zwar sechsmal auf dem Treppchen, aber Tatjana Hesse war die einzige, die ganz oben Platz nehmen durfte.

Der Wettkampftag startete mit 11 Jugendturnerinnen in der Klasse bis 13 Jahren.
Phoenix Baumgardt leistete sich gleich im ersten von bis zu vier Durchgängen einen Landungsschnitzer, den sie im zweiten Durchgang trotz drittbester Wertung nicht mehr wett machen konnte. Als Neunte verpasste sie das Finale (also die Durchgänge drei und vier) um 5 Zehntel. Ihre Vereinskameradin Helena Chortikoglou erreichte das Finale als Siebte und kämpfte sich dort noch auf Platz 4 vor. Bei ihrem ersten Doppelmini-Wettkampf fehlten ihr am Ende nur 0,1 Punkte zur Bronzemedaille.

Auch bei den Jugendturnerinnen der Altersklasse 14-15 waren unter sieben Athletinnen zwei Herzogstädterinnen am Start. Katharina Einertshofer hatte bei ihrem ebenfalls ersten Doppelmini-Wettkampf ähnliches Pech wie Helena: auch sie wurde schließlich Vierte mit 0,2 Punkten Rückstand auf Platz 3. Diana Raffler war 2017 noch Fünfte geworden. Heuer machte sie es besser und holte sich die Silbermedaille.

Mit insgesamt 4 Friedberger Jugendturnerinnen (von insgesamt 8) war die Alterklasse 16-18 eigentlich fest in der Hand des TSV; ein Friedberger Trio auf dem Treppchen wäre nach den letztjährigen Resultaten möglich gewesen. Leider lief es nicht optimal. Sophia Maurer und Anna Heiß, beide im Vorjahr noch auf dem Treppchen, hatten als Jüngste in dieser Klasse einen schweren Stand. Sie erreichten zwar die beiden Finaldurchgänge, mussten sich dort aber letztendlich aufgrund kleinerer Unsicherheiten mit den Plätzen 5 und 6 zufrieden geben. Routinier Tatjana Hesse machte es besser: sie turnte neue Höchstschwierigkeiten und zeigte als einzige dieser Klasse einen Doppelsalto. Dafür wurde sie in fast jedem Durchgang mit der höchsten Punktzahl belohnt und musste sich nur einmal ihrer Vereinskameradin Laura Hillenbrand geschlagen geben. Wer den Trainingsaufwand nicht kennt, musste den Eindruck haben, dass sie den vierten bayerischen Meistertitel in Folge spielend leicht errang. In Wirklichkeit war sie mit höchster Konzentration bei der Sache, denn das schmale Doppelminitrampolin verzeiht keine Leichtsinnsfehler. Das musste auch Laura erfahren, die sich durch einen Landungsfehler bei der allerletzten Landung um die Silbermedaille brachte und so mit Bronze vorlieb nehmen musste.

Bei den Turnerinnen ab 19 Jahren waren nach kurzfristigen Absagen nur drei Aktive am Start. In einem trotzdem sehr spannenden und engen Wettkampf waren die beiden Friedbergerinnen höflich und ließen Maria Stübinger aus Kulmbach knapp den Vortritt. So wurden Corinna Hoppe Zweite und Trainerin Jessica Pilz Dritte.

Als einziger männlicher Turner vertrat Lukas Heißler in der Altersklasse ab 16 Jahren die Farben des TSV. Wie im Vorjahr konnte er mit den durchwegs älteren Konkurrenten mithalten und wurde wieder mit Bronze belohnt, nur zwei Zehntel hinter dem Straubinger Trainer Dimitrij Knauer. Dessen Schützling Anton Räß, ein WM-Aspirant, war wieder einmal nicht zu schlagen: er zeigte mit seinen Höchstschwierigkeiten, was auf dem kleinen Trampolin alles möglich ist und erhielt dafür in jedem Durchgang die Höchstwertungen.

Ganz am Ende des Wettkampftags wurde noch ein Mannschaftsmeister gesucht, und zwar alters- und geschlechtsübergreifend. Mit Anton Räß und seinem Trainer waren die Straubinger hier eine Klasse für sich und holten sich diesen Titel verdient. Die Friedberger schickte hier - nach Jahren der Abstinenz von diesem Mannschaftswettkampf - heuer gleich zwei Mannschaften ins Feld. Aufgrund der Resultate der Einzelwettkämpfe lagen diese vor dem Mannschaftsfinale tatsächlich auf den Plätzen 2 und 3. Letztendlich zählt aber nur die Wertung im Finale, was die Spannung erhöhen soll. TSV Friedberg I mit Laura Hillenbrand, Jessica Pilz, Tatjana Hesse und Lukas Heißler konnte dem Druck standhalten und sicherte sich hinter den Straubingern die Silbermedaille. Mit einem perfekten Doppelsalto-Durchgang holte sich Lukas hier die Tageshöchstwertung aller Friedberger Aktiven. TSV Friedberg II mit Corinna Hoppe, Diana Raffler, Anna Heiß und Sophia Maurer leistete sich dagegen kleine Unsicherheiten, was einmal mehr mit diesmal 0,3 Punkten Rückstand auf Burgkunstadt den Platz auf dem Treppchen kostete.

Trotz der geschilderten Wermutstropfen waren alle Friedberger Trainer mit ihren Schützlingen sehr zufrieden, schließlich mussten Sarah Krüger, Michael Baumgardt und Christian Groß - alle drei an diesem Tag auch als Kampfrichter aktiv - keinen einzigen Übungsabbruch verzeichnen und - noch wichtiger - keine Verletzung beklagen. (Bericht: Christian Groß, Fotos: Nicole Hillenbrand)

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Ein erfolgreiches, aber auch vom Pech begleitetes Trampolinteam des TSV Friedberg bei den bayerischen Meisterschaften auf dem Doppelminitrampolin in Straubing

Von links: Diana Raffler, Helena Chortikoglou, Tatjana Hesse, Laura Hillenbrand, Lukas Heißler, Jessica Pilz, Corinna Hoppe, Katharina Einertshofer, Phoenix Baumgardt. Vorne links: Trainer :Christian Groß, Sophia Maurer, Anna Heiß